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ZE1

MemberDeluxe

Registrierungsdatum: 4. April 2016

Beiträge: 402

21

Montag, 2. April 2018, 14:26

Einen neuen Motor mit hoher Literleistung oder max. Drehzahl: rund 2'000 km.
0815-Motoren oder Omas Sauger braucht man nicht einzufahren (Fertigungstoleranzen), aber wer fährt die schon wie ein Henker. ;) VW-TSI-Motoren braucht man nicht einzufahren, die gehen früher oder später von alleine kaputt. :D
Einen revidierten Motor einfahren: eher rund 5'000 km, weil die Fertigungstoleranzen höher sein dürften.

Das mit dem Vermeiden von absolut gleichmässiger Drehzahl ist Quatsch. Im Motor geht dabei nichts kaputt. Bei der Kupplung und den Synchronringen hängt das Einfahren von der Anzahl an Schaltvorgängen ab. Diese wird auf der Landstrasse sicher schneller erreicht als auf der Autobahn. Kaputt geht auch da nix, es dauert nur länger, wenn man viel Autobahn fährt.

R1DEorD1E

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22

Montag, 2. April 2018, 17:29

Ich denke 2'000km sind etwas vermessen, habe ich so noch nie gehört. Respektive wie definierst du 2'000km einfahren? Ich werde meinen Händler mal noch draufansprechen was Honda dazu sagt. Denke mehr als 1'000km mit einer max. X-Drehzahl wird es kaum sein...

ZE1

MemberDeluxe

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Beiträge: 402

23

Montag, 2. April 2018, 18:36

Ich will hier moonman^s Fred nicht jacken...
Die Zahl ist nicht in Stein gemeisselt. Klar kann man einen Motor auch in wenigen Hundert km einfahren, aber versuche das mal in der Realität. :-D Bei Tempolimits und sovielen PS wäre der Fahrstil dann ziemlich "auffällig". :) Beim Einfahren geht es um das möglichst zügige Einschleifern gewisser Teile, damit sie nachher gut zueinander passen, abdichten und Wärmereibung ableiten können. Ich denke da vor allem an die Zylinder und die Kolbenringe. Ist Dir auch schon aufgefallen, dass neue Bremsen am Anfang relativ heiss werden, obwohl man normal bremst, und eine neue Kupplung zu Beginn nach verbranntem Fisch riecht, obwohl man sie schont und verhätschelt? Das sind zwei klassische Beispiele. Solange die Teile nicht aufeinander eingeschliffen sind, überhitzt quasi die oberste Schicht. Das ist nicht weiter schlimm, denn die Teile sind darauf ausgelegt, solange man das kontrolliert macht und eben nicht übertreibt. Manch kritische Teile weisen sogar eine sogenannte "Einfahrschicht" auf. Im Werk werden z.B. alle NSX-Motoren eingefahren, zwar nicht komplett, aber sagen wir mal zu 80-90%, dann kann nachher nicht allzu viel schief gehen. Bei "Kleinserien" nimmt man sich die Zeit dazu, bei der Grossserie dürfte der Rotstift diese Prozedur streichen. Dann ist in erster Linie der Neuwagenkäufer gefragt. Vorführwagen werden sicher schneller eingefahren werden... :)

Honda würde ich dazu gar nicht anfragen, sie werden dir sagen: fahren Sie, wie Sie wollen, da passiert nichts. Es ist dann ja nicht Honda, der Öl nachkippen muss... <rotaeye>

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ZE1« (2. April 2018, 18:39)


Turki

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24

Dienstag, 3. April 2018, 07:47

Honda Sirnach meinte bei der Probefahrt mit dem FK2R und FK8R einfach schön warm fahren, dass reicht. Die heutigen Autos müssen nicht mehr eingefahren werden.

Meinen revidierten S2000 Motor habe ich die ersten 1'000km geschont, dann einen Ölwechsel vorgenommen und erst danach die volle Leistung rausgekritzelt.
Ja ich habe Schreibfehler...Who cares ? 8|

ZE1

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25

Dienstag, 3. April 2018, 10:00

Warmfahren dürfte in der Tat am wichtigsten sein.

Ich halte das Argument, dass kein Einfahren mehr nötig ist, für eine Schutzbehauptung der Automobilindustrie, um den Wert der Vorführwagen hoch zu halten, zumindest bei hochgezüchteten Motoren. Omas Jazz braucht man nicht gross einzufahren, es sei denn, sie fährt so: https://www.youtube.com/watch?v=LOVM5xZBTm0&t=2291s bei 37:30. :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ZE1« (3. April 2018, 10:05)


Acidesign

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26

Dienstag, 3. April 2018, 10:01

Honda Sirnach meinte bei der Probefahrt mit dem FK2R und FK8R einfach schön warm fahren, dass reicht. Die heutigen Autos müssen nicht mehr eingefahren werden.

Sag das mal der AMAG :D EIn Freund der dort arbeitet meinte das man bei einigen sportlichen Modellen sogar die Garantie verliert wenn man sich nach dem Neukauf nicht gewisse anzahl KM an geweisse Begrenzungen hält. wird alles aufgezeichnet und die Garantie verfliegt wenn man den wagen in der "einfahrphase" mal etwas zu sportlich bewegt... <rotaeye>

My real JDM RHD EK9 & S30Z Project build Blog -->klick<--

ZE1

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27

Dienstag, 3. April 2018, 10:21

...wird alles aufgezeichnet und die Garantie verfliegt wenn man den wagen in der "einfahrphase" mal etwas zu sportlich bewegt... <rotaeye>

Alle modernen Fahrzeuge zeichnen heute mehr auf, als einem aus Datenschutzgründen lieb ist. Da fährt quasi eine Blackbox mit. Und wenn der Motor wirklich ersetzt werden muss, dann werden sie (hinter dem Rücken) alles auslesen, um die Garantie zu verweigern: getunt? überdreht? zu hart rangenommen usw.
Wer einen komplett neuen Wagen zum Neupreis kauft, dürfte auch etwas kulanter behandelt werden als jemand, der eine Occasion oder einen Vorführer kauft. Es hängt auch stark davon ab, ob der Autofahrer der Marke treu bleiben will und der Importeur den Kunden behalten will. :) Entscheidend ist, wieviel Stutz der Kunde regelmässig bringt.

R1DEorD1E

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28

Dienstag, 3. April 2018, 13:27

Honda Sirnach meinte bei der Probefahrt mit dem FK2R und FK8R einfach schön warm fahren, dass reicht. Die heutigen Autos müssen nicht mehr eingefahren werden..

Honda Spreitenbach sagt genau das selbe.

Hondaholicer

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29

Dienstag, 3. April 2018, 23:56

Heutzutage sind alle Autos schon eingefahren oder meint ihr wirklich einen Neuwagen gibt es mit 0.0 KM.
Alles unter 130 Km/H ist Stau...

Auf der Autobahn - immer...

ZE1

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30

Mittwoch, 4. April 2018, 08:01

Alle Neuwagen haben wenige Überführungs-km, rauf auf das Schiff, runter vom Schiff usw.
In der Herstellung haben sie gar keine Zeit für das Einfahren, das wäre viel zu zeitaufwändig und teuer. Die Hersteller verlassen sich auf die engen Toleranzen und benutzen an manchen Teilen "Einfahrbeschichtungen".

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