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1

Samstag, 1. Dezember 2018, 10:28

Motorentuning B16A1 EDKA, ECU...

Da ich auf der Suche nicht fündig wurde eröffne ich diesen Thread.

Ich baue einen ee9 für Slalom und Bergrennen ohne Strassenzulassung.
Nun möchte ich mit geringem zeitlichen und finanziellen Aufwand die Motorleistung etwas optimieren. Man muss sich ja von Jahr zu Jahr etwas steigern können.????


Der Motor ist momentan Original bis auf Auspuff, Schwungrad und Steuergerät von Tss-Tuning.

Habe eine Einzeldrosselklappenanlage in Aussicht (TWM ITB 50mm). Ich weiss eine EDKA ist nicht ganz günstig aber früher oder später wird sowieso eine verbaut.
Ist das sinnvoll (mit der richtigen Abstimmung und Luftzufuhr), oder bringt das erst etwas mit scharfen Nockenwellen und Ventilen?

Kann ich Nockenwellen und Ventile selber wechseln oder sollte ich als Nicht-Mech lieber die Finger davon lassen?

Welches Steuergerät würdet ihr empfehlen?
Was kostet eine Abstimmung auf dem Prüfstand?

Ich bin sehr dankbar über Tipps, Erfahrungen, Meinungen und Vorschläge.

Gruss Vtec-Maercu

Quick

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2

Samstag, 1. Dezember 2018, 11:11

Ich würde als erstens ein Fahrwerk holen. Z.b. kw v3, dann richtige Felgen Reifen kombination.
Hätte noch Felgen mit Slicks.
Was machen kannst ist eine B16a2 brücke, ist bisschen besser als ein A1 Brücke.
Oder baust dir scharfe Nocken ein. Hätte Im Marktplace welche zum verkaufen für B16.
Abstimmen kannst mit Steuergerätumbau mit EBROM Slot. Kannst mit OBD0edit abstimmen. Hab mein ECU gerade so fertig umgebaut. So das mit umgebaute USB Kabel auslesen kannst.

Theoretisch kannst es auch abstimmen auf der Strasse.
Was evtl. Noch gut ist, Big Brake umbau.
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SPY

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3

Samstag, 1. Dezember 2018, 11:40

Hallo,
Also Ventile kannst du gaaaaanz an das Ende deiner Liste setzen. Erstens ist es schwer vergleichbar gute (oder gar bessere) Ventile als OEM zu finden, zweitens brauchst du die ja nur, wenn du die Einlässe erweitern musst.
EDKA braucht für ordentlich Output entsprechend aggressive Nockenwellen, welche ihrerseits eine ordentlich hohe Verdichtung benötigen. Und natürlich entsprechend passende Ventilfedern und wenn nötig, Ventilteller.

Was die ECU angeht, nun sicher kann man auch mit OBD 0 und 1 was anfangen. Allerdings sind die Möglichkeiten eben deutlich eingeschränkter als mit neueren Systemen, welche dann voll programmierbar sind. Über Sinn/Kosten-Nutzen von sowas muss dann der eigene Irrsinn entscheiden. :D

Allgemein würde ich aber auch erst mal bei Fahrwerk und Rädern ansetzen. Zusätzlich dann Bremse und Gewicht optimieren. Die alten Hondas haben unheimliches Potenzial, was ihr handling betrifft. Serie schon gut, mit den richtigen Modifikationen dann ein wahrer Traum. Damit kannst du dich allein die ersten zwei Jahre beschäftigen, bevor du Leistung vermisst. :D

Mehr Dampf ist für mich immer der Weg für die “einfachen Leute”. :P

Edit:
Als Vorbild fiele mir AndrEE aus dem Hondapower.de ein (EE8) und Tristan (B16-Viti oder so), welcher mit einem nahezu serienmäßigen EE9 die Bergrennszene in seiner Klasse ganz schön aufmischt. :)

Was ist denn momentan deine Basis in Sachen Fahrwerk/Räder/Bremse?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SPY« (1. Dezember 2018, 11:44)


crxvtec

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4

Samstag, 1. Dezember 2018, 15:25

Da Ich nächstes Jahr auch Slalom fahren möchte/werde, kann ich dir die gleichen Tipps geben die ich bekommen habe. Mach zuerst nicht zuviel am Auto. Lern es richtig kennen und schau dass es Standhaft ist. Wichtig ist ein gutes Fahrwerk und Reifen. Dazu das Gewicht optimieren.

Ich werde mit einem CRX EE8 an den Start gehen. Motor, Getriebe und Bremse soweit OEM. Erst wen ich das Auto richtig beherrsche und am Limit vom Auto bin wird aufgerüstet. Aber auch da Stück für Stück. Und alles mit Strassenzulassung 8)


In welcher Kategorie möchtest du denn starten?

V-Tec-Power

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5

Sonntag, 2. Dezember 2018, 20:03

Sali

Ich fahre selber seit ein paar jahren in der kategorie loc4 slalom rennen.
Mein crx ee8 ist motorenmässig komplett original. Mach fahrwerk, evtl.überollkäfig(bringt steifigkeit und schutz), domstreben, leichte felgen, gute slicks und was ich dir auch empfehle ist der bremsenumbau auf itr bremssättel.
Dann einfach mal fahren das auto kennenlernen die grenzen austesten und dann schritt für schritt weiterentwickeln.

Viel spass
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V-Tec-Power

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6

Sonntag, 2. Dezember 2018, 20:05

Sali

Ich fahre selber seit ein paar jahren in der kategorie loc4 slalom rennen.
Mein crx ee8 ist motorenmässig komplett original. Mach fahrwerk, evtl.überollkäfig(bringt steifigkeit und schutz), domstreben, leichte felgen, gute slicks und was ich dir auch empfehle ist der bremsenumbau auf itr bremssättel.
Dann einfach mal fahren das auto kennenlernen die grenzen austesten und dann schritt für schritt weiterentwickeln.

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Gewicht reduzieren...hab ich vergessen <rocker>
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7

Sonntag, 2. Dezember 2018, 22:16

Vielen Dank für eure Antworten
Ich fahre seit 2014 schon Slalom in meinem grünen Loc2 ee9. Ich bin in dieser Zeit ca. 15 Slalomrennen gefahren und bin langsam am Limit mit diesem Auto ohne gröbere Veränderungen und sicherheitstechnisch bin ich sehr schlecht ausgerüstet.
Der Wagen ist Original bis auf das D2 Street Fahrwerk und den Schalenzitz. Die Letzten 2 Jahre bin ich mit 8 Zoll breiten Avon Slicks gefahren, mit einer weicheren Mischung auf der HA als auf der VA, und das war hammer geil.

Auf manchen Strecken wäre eine Sperre und ein kurzes Getriebe gemäss meiner Erfahrung sehr empfehlenswert.
Da mein Ziel der Berg ist und ich Überrollkäfig und weitere Umbauten nicht eintragen wollte habe ich mir Anfang dieses Jahres einen zweiten EE9 geholt aus Deuschland, der schon einige Umbauten hatte die ich mir wünschte.

Hier die Screenshots vom Inserat.


Das ist meine Basis.

Ich bin derzeit daran alles was möglich ist an Gewicht zu reduzieren, GFK-Türen. -Motorhaube, -Heckklappe, Makrolonscheiben, alles raus was nicht gebraucht wird...
Fahrwerk ist das H&R was ich habe, leider ist das nicht Härteverstellbar, aber ich werde es mal ausprobieren und wenns mir nicht passt werde ich wohl auf D2 oder K-Sport wechseln.
Bremsen werde ich vorne auf ATR/Legend Bremssättel aufrüsten. Hinten werde ich es wohl vorerst Original belassen. Da ich die Bremsleitungen neu ziehen muss werde ich warscheinlich noch einen Bremskraftverteiler einbauen.
Das ist mal so das gröbtste zu meinem Projekt.


Ich werde in der Kategorie Interswiss -1600 mit Reg-Lizenz Fahren.
@ Quick: Wir haben schon zusammen über BigBrake geschrieben, als ich deinen Motor kaufen wollte... ;-)
@ crxvtec: von dir werde ich ja die Bremszangen beziehen... ;-)

V-Tec-Power

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8

Montag, 3. Dezember 2018, 19:05

Nun ja dann haben wir eine komplett andere ausgangslage. Dachte du wärst ein slalom neuling :-D
Wenn du is fahren möchtest ist ja ein fia käfig pflicht aus stahl.
Bezüglich bremsen würde ich hinten auch original belassen, da er sonst sowieso überbremst.
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SPY

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9

Montag, 3. Dezember 2018, 23:05

Also mit den kleinen Details hättest du schon eröffnen sollen! :D
Liest sich doch gut. Okay, also du bist fahrerisch kein green horn mehr. Dennoch, fahr den neuen Wagen erst einmal. Bei dem Modifikationen taugt der mehr als zu 150PS.

Ach und falls du mit dem H&R nicht zufrieden sein solltest, sag mir Bescheid. :D :D Das nehme ich dir sehr gerne ab. :P

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10

Montag, 3. Dezember 2018, 23:13

Was ich noch auf bestellt habe; UltraRacing Stabis. Mein LOC2 EE9 hatte jeweils starke Seitenneigung in den Kurven.
Noch ne Frage zum Bremsenumbau: Muss auch ein besserer Bremskraftversärker eingebaut werden?

Ich möchte am Motor vorerst noch nicht alzuviel machen, damit er Langlebig bleibt und ich will auch mal schauen was ich so Erreichen kann.
Da der Motor aber derzeit Ausgebaut ist und ich den Zahnriehmen noch ersetzen möchte, könnte ich noch die eine oder andere Kleinigkeit ändern.
EDKA fänd ich vom Ansprechverhalten her Interessant und etwas an Leistung würde es ja wohl auch bringen, oder?
Wenn ich andere Nockenwellen einbauen möchte, was muss da alles gemacht/geändert werden? Preis, Kosten, Aufwand, Schwierigkeit?

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11

Montag, 3. Dezember 2018, 23:24

Also mit den kleinen Details hättest du schon eröffnen sollen! :D
Liest sich doch gut. Okay, also du bist fahrerisch kein green horn mehr. Dennoch, fahr den neuen Wagen erst einmal. Bei dem Modifikationen taugt der mehr als zu 150PS.

Ach und falls du mit dem H&R nicht zufrieden sein solltest, sag mir Bescheid. :D :D Das nehme ich dir sehr gerne ab. :P

Habe deine Antwort erst jetzt gesehen Ja die kleinen Details habe ich nicht erwähnt, da sie mir klar waren und ich Tipps zum Motor wollte. ;)

Werde das H&R im Frühling testen und wenns nicht passt gebe ich dir Bescheid. ;)

Quick

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12

Montag, 3. Dezember 2018, 23:41

Wenn ein Grössere Bremskraftverstärker hast ist sicher besser. Aber bei einen BigBrake ist es nicht zwingend notwendig.
NSX Sättel sind besser, da die so Kühlrippen dran haben gegenüber die Legend oder ATR Sättel. Bild hab ich im Verkaufsthread, dort sieht man die Kühlrippen.
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SPY

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13

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 09:08

Allein eine Einzeldrossel einbauen, dürfte keinerlei Mehrleistung bringen, auf einem Serienmotor. Und ohne Abstimmung bringst du den Wagen dann eh nicht zum laufen. Die ECU muss dann über Alpha-n abgestimmt werden, da du bei der EDKA keinen nutzbaren MAP-Wert zu Stande bringst.

Was die Kosten der Nockenwellen betrifft. Je aggressiver, desto mehr muss neben den Wellen eben getauscht werden. Als erstes irgendwann die Federn, danach/gleichzeitig die Federteller. Sollen es richtig aggressive sein, muss dann eben auch die Verdichtung hoch. Also ein mal Motor komplett.
Um das Potenzial einer EDKA wirklich voll zu nutzen, sollte man sich eben eher in Richtung “Motorneubau” bewegen, als in “ich fahre bis auf EDKA Alles Serie.”. ;)

orca

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14

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 14:06

Wichtig bei so einem Projekt (also eigentlich bei jedem anderen auch) ist eine sorgfältiger Planung. Einfach so drauflos bauen würde ich eher nicht empfehlen, da kauft man schlussendlich zwei oder drei Mal.

Motor
Das Interswiss-Reglement lässt ja zum Glück einen gewissen Spielraum. Da dein Ziel ist in der 1600er-Klasse zu starten, macht es Sinn den B16 zu optimieren. Wäre jetzt die 2 Liter-Klasse das Ziel, dann hätte ich ehrlich gesagt eher einen K20-Swap empfohlen.

Bei deinem Plan mit der EDKA zäumst du das Pferd am Schwanz auf. Eine Einzeldrosselanlage ist die letzte Option, wenn Saugertuning schon voll ausgeschöpft ist. Damit meine ich jetzt nicht Bolt-ons, sondern ein richtig scharfer Motor mit hoher Verdichtung, richtig scharfen Welle, bearbeitetem Kopf usw.

Im Hinblick dessen, dass der Rest des Fahrzeugs noch reichlich Optimierungsbedarf hat und der Motor eigentlich erst dann gemacht werden sollte, wenn das Potential des Autos ausgeschöpft ist, würde ich in einem ersten Schritt nur moderate Optimierungen empfehlen, je nach Budget. Wenn du an einen Kopf vom Integra rankommst, hast du damit eigentlich schon alles erledigt, was du brauchst: etwas schärfere Wellen, bessere Kanäle, bessere Ansaugbrücke. Abgestimmt bringst du den Motor damit mit einem guten Krümmer (TODA oder Tegiwa-Nachbau) und Metallkat nahe an 190PS, hast ein besseres Ansprechverhalten und ein besser nutzbares Drehzahlband. Das ist immer noch ein mildes Setup, das relativ standfest bleibt. Wenn kein ITR-Kopf verfügbar ist würde ich Ansaugbrücke und Drosselklappe aus dem Zubehör holen (Blox. Skunk2 etc.), doppelte Ventilfedern verbauen und das zusammen mit einem guten Krümmer abstimmen lassen, so hast du eine gute Basis. Wenn du noch Budget übrig hast, kannst du auch noch die Nockenwellen-Option wählen. Hier kannst du es aber nicht übertreiben, da dir Verdichtung fehlt. Irgend eine Toda B oder Buddy Club III+ oder IV dürfte gut passen. Wellen alleine nützen aber nichts, ohne Kopfbearbeitung würde ich mir das sparen und ein guter Kopf kostet ca. 1'500. Das kann man dann natürlich noch mit Schmiedekolben mit hoher Verdichtung, noch schärferen Nockenwellen etc. beliebig erweitern. Die Frage ist einfach ob du im ersten Schritt 10'000+ in den Motor stecken willst.

Die Abstimmung würde ich bei R-Performance von Matthias Viehrig (Neptune Germany) abstimmen lassen. Die Kosten belaufen sich zusammen mit dem Sockeln der ECU irgendwo um 800 bis 1'000 Franken.

Getriebe
Hier holst du einiges heraus und machst das Auto deutlich schneller als mit ein paar zusätzlichen PS. Ich würde hier eine kurze Übersetzung und ein Lamellendiff verwenden. Anbieter gibts einige: J's Racing, Spoon, Mfactory etc. wobei du bei letzteren am ehesten Plug&Play-Teile finden dürftest, da das EE9-Getriebe vergleichbar mit dem der DB-Integras ist. Tu dir einen Gefallen und kauf keine Torsen, im Rennsport wirst du langfristig nicht glücklich damit.

Chassis
Erst mal gehört in den Wagen eine CroMo-Zelle. Damit schaffst du nicht nur Sicherheit, sondern auch eine bessere Steifigkeit. Warum nicht nur ein Käfig? Wenn der Wagen keine Strassenzulassung braucht, besteht keine Notwendigkeit für einen einfachen Käfig, da sollte gleich eine Zelle verbaut werden, da du früher oder später eh eine brauchen wirst.

Fahrwerk
Hier würde ich keinen Taiwan-Hersteller verwenden, sondern einen bei dem du Erfahrung und Support vor Ort hast. Klar könntest du ein KW Variante 3 nehmen, das ist aber ein Strassenfahrwerk. Ich würde gleich auf ein KW Competition gehen, das wird dann genau auf den Einsatzzweck gebaut und der Preisunterschied ist überschaubar. Auch hier gilt: früher oder später wirst du eh ein Rennfahrwerk brauchen.

Bremse
OK, so ein Upgrade mit ITR-Scheiben und Legend/NSX-Sätteln ist etwas gutes für ein Strassenfahrzeug, das auch mal ein paar Pässe sieht. Für ein Rennauto würde ich gleich direkt eine richtige Bremse verbauen. Das muss nicht zwingend eine 32 Kolben NASA-Anlage sein, auch von K-Sport/D2-Bremsen gibt es gute Erfahrungsberichte und im Endeffekt wirst du irgendwann eh eine richtige Bremse brauchen.
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SPY

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15

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 01:39

:D
Danke Sam. Ich hatte bisher keine Muse, um einen so ausführlichen Beitrag zu verfassen.
Damit wäre so ziemlich Alles gesagt.

Ich bleibe bei dem Vorschlag, erst alles aus Fahrwerk/Chassi rausholen und danach an der Leistungsschraube drehen. Was nutzen Dir 190 PS, wenn du die daraus gewonnene Zeit nicht um’s Eck bringst und auf die Straße. :) Das zählt ja besonders im Slalom.

Getriebe anpassen ist auch richtigund wichtig. Eventuell ja sogar zwei Getriebe parat machen? Eines für den Slalom, und ein Zweites (etwas länger) für den Berg. Wirklich teuer sind die Getriebe ja nicht.

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16

Samstag, 8. Dezember 2018, 15:11

Ich gebe euch vollkommen Recht mit der sorgfältigen Planung. Aber das ist schwierig. Und ich kann und will im Moment nicht weitere 10-15t Fr in Top Equipment stecken, da ich sonst nächstes Jahr noch ganz sichernoch nicht fahren könnte.
Das ist aber mein Ziel, wie auch mal ein Bergrennen zu fahren. Es kann ja auch sein, dass ich plötzlich die Schnauze voll habe von den Fahrerlagern und den Reglementen und so und mich entscheide nur noch an Trackdays teilzunehmen. Was ich zwar nicht ahnnehme aber alles ist möglich...

Der Wagen hat halt schon einiges als Basis, was ich nutzen und darauf aufbauen oder vorerst so verwenden will.
Mit meiner Erfahrung aus den Slalomrennen ist mir auch völlig klar, dass das Auto gut liegen muss um die Leistung nutzen zu können. Auf einer Strecke wie Romont, brachte ich die 150 PS nicht auf den Asphalt, da das Kuveninnere Rad in vielen Kurven im Vtec-Bereich jeweils durchdrehte.

Rennen fahren ist ja schliesslich auch "nur" ein Hobby. Einen Meistertitel zu holen braucht ganz viel Geld und Zeit und bringen tuts einem ja auch nicht gerade viel. Ich Strebe das auch nicht an, es geht mir in erster Linie um Spass, mitfahren und dabei sein.Wer weiss, wie lange dass Motorsport noch möglich ist und geduldet wird. :S

Motor:
Also EDKA lass ich mal sein.ITR-Ansaugbrücke mit DK habe ich schon was reizendes gesichtet.
ITR-Kopf wäre mir sehr sympatisch, wenn ich was auftreiben kann, wirds gemacht und sonst bleibt es wie es ist.
Derzeitiger Krümmer ist von Raceland (gemäss Plakette) taugt der auch was oder soll ich mir besser den Toda oder so besorgen?
Ein 100 Zeller Kat von Supersprint ist ja bereits verbaut. Ist überhaubt ein Kat nötig, oder könnte der auch weggelassen werden?
Abstimmung hätte ich auch an R-Performance oder Zoatec gedacht.

Getriebe:
Das bestehende Getriebe ist bereits kurz und hat halt leider schon ein Torsen Diff verbaut. Aber ich werde das so mal ausprobieren und wenn mir das Diff nicht passt kann ich ja immer noch während einer mehrwöchigen Pause bis zur nächsten Veranstaltung ein M-Factory Lamellendiff verbauen. Aber ich denke spätestens beim Einbau des Lammellendiffs sollte auch an der Non-Servo-Lenkung etwas geändert werden.
Ein zweites Getriebe ist sicher eine gute Idee, aber dazu brauche ich sicher zuerst auch Erfahrungswerte.

Zelle:
Eine Einschweisszelle ist wirklich eine Überlegung wert oder eigentlich fast Pflicht. Und wenn ich den Weg weiter gehen möchte auch bald einmal sicher auf der Liste, aber es wäre auch schade für das Geld wenn ich mich anders entscheide. Ich bin aber auch der Meinung dass bei der Sicherheit nicht gespart werden sollte und dass eine Zelle Sicherheitstechnisch und von der Steifigkeit her sehr viel besser wäre.Aber den Käfig habe ich halt schon und da wurden auch an der Karosserie Verstärkungsplatten und so gemäss Reglement eingeschweisst.
Daher wird auch vorerst mit Käfig gefahren.

Fahrwerk:
Mit KW Competition Fahrwerk habe ich mich auch schon damit auseinander gesetzt, kostet aus meiner sicht viel Geld, was es aber sicher wert wäre.

Bremsen:
Ja hab halt die Teile für den Bremsenumbau schon fast alles zusammen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Vtec-Maercu« (8. Dezember 2018, 15:27)


AndrEE

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Sonntag, 9. Dezember 2018, 15:16

Hallo freunde des motorsports ;)

Ein bissl mag ich auch ergänzen. Eine edka funktioniert grdsl auch auf serienmotoren und das nicht schlecht. Bsp. Hotwok auf seinem b18. drehmomentverlust aber leistungssteigerung i.v. mit auspuff und spritanreicherung und drehzahlerhöhung. Nur steht der kostenaspekt meiner meinung nicht im verhältnis zur leistungsausbeute. Ratsam ist mit airbox zu fahren un die luft zu beruhigen.hier ist das volumen und länge der runner der edka leistungsbeeinflussend.

Thema abstimmung: viele tuner wollen natürlich mit den eigens bekannten Systemen arbeiten. Gründe wie rechenleistung, bessere programmiermöglichkeiten, integration breitbandlambda, usb oder blootooth anbindung... realität ist niemand kennt sich mehr mit unseren alten steuergeräten aus bzw will sich damit beschäftigen. Für mich wäre die nutzung des oem gerätes das liebste da viele freiprogrammierbare geräte die fehleranalytik nicht mehr integriert haben oder erst programmiert werden müssten. Die reine abstimmung auch mit hondata etc bringt am ende nix, wenn die der profi nach 20 min fertig ist. Dann mag die software passen aber in der zeit kann keine saubere abstimmung realisiert werden. Hier müssen viele fahrzyklen erfolgen unter versch. Bedingungen. R performance wird hier aber (ohne je erfahrungen mit gemacht zu haben) ein guter ansprechpartner sein)

Wenn ich nochmal vor der entscheidung stehen würde welchen motor ich wie aufbaue für die strecke würde ich ehrlich sagen ich nehme einen serienmotor. B16b/ k20. Ein b18 hochverdichtet von a bis z ist locker im 5 stelligen bereich bis er fährt. So ist zudem eine zügige austauschbarkeit gewährleistet bei nem schaden. Hör dich um wieviele motoren die aufgebaut wurden zügig schäden haben weil teils profis die fehler mit einbauen (falsche stoß/ lagerspiele etc) Aber das ist nur meine meinung die schon viel leergeld gekostet hat.

Ein tolles bsp ist übrigens auch gigiagig s turbo b16. Ein richtig richtig schneller crx. :thumbup: einfach ma bei youtube eingeben.

Lass den stabi vorn serie. Die wankbewegung macht nur sinn mit einem besseren fahrwerk oder härteren federn zu kompensieren. Ich hatte den ultraracing stabi vorn verbaut. Dieses jahr zurückgerüstet und deutlich an kurvengeschwindigkeit gewonnen. Viel besseres gripniveau und deutlich weniger untersteuern. Hinten macht was dickeres sinn.

Thematik bremse. Ich fahre atr sättel vorn ch1 mit hinten dc2 sätteln. Das ganze mit oem hbz bkv. Das funktioniert soweit gut. Klar könnte man auf dc2 hbz umbauen wenn du leitungen eh neu machst. Bevor du das machst würde ich aber eher nach motorsport hbz schauen.

Edit: thematik itr kopf. Ich halte von dem umbau nix. Der b16 kopf unterscheidet sich maginal. Das ganze wegen ein paar ps und erforderlicher abstimmung. Dann doch lieber kopfbearbeitung und softe wellen wie buddy club spec 3+
"your EE is older then some of your cousins, so it makes it "okay" to love the EE more than them"..

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »AndrEE« (9. Dezember 2018, 18:50)


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