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SPY

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161

Sonntag, 13. Januar 2019, 01:22

So blöd man sich damit vorkommt, aber auch bei der Herstellung und dem Recycling ist Tesla Klassenprimus. Kann man sich ja als Verbraucher aussuchen, wie “dreckig” das Elektroauto sein soll. :)

Man muss sich einfach mal frei machen, von jeglicher Emotionalität und den angeblich in Stein gemeißelten Denkweisen. Betrachtet man es nüchtern, rational führt kein Weg an der E-Mobilität vorbei.

Für die Zukunft gilt es dann eben noch, das generelle Konzept “individuelle Mobilität” neu zu organisieren.

Und die Menschheit sollte besser heute als Morgen mal kapieren, das unsere Ressourcen endlich und damit heilig sind. Mag die Menschheit bislang rapide wachsen, der Planet tut dies nicht.

Und wir sind es der zukünftigen Menschheit schuldig, dass wir eben aufhören primär im Jetzt zu leben und zu denken.

orca

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162

Sonntag, 13. Januar 2019, 15:37

Wieso vergleichst Du eine alte Batterie mit Abfällen einer nuklearen Energieerzeugung?

Selbstverständlich vergleiche ich Atommüll nicht mit alten Batterien. Meine Aussage bezog sich klar darauf, dass die E-Mobilitätslobby die gleiche Propaganda verbreitet, wie seinerzeit die Atomlobby. In den 50er-Jahren wurde ebenfalls argumentiert, dass Atomkraft CO2-neutral sei. Es wurde sogar die gleiche Semantik verwendet, auch die Atomlobby sprach vom "Brennstoffkreislauf" - ursprünglich ging man davon aus, dass die Kernbrennstoffe Wiederaufbereitet werden können, vom bei der Wiederaufbereitung anfallenden Müll hat damals niemand gesprochen.

Auch hier geht es mir nicht um einen direkten Vergleich, sondern darum, dass das gleiche "Marketing" genutzt wird, welches die Fakten beschönigt oder verschleiert.

Diese Metalle werden gebraucht. Also ein Rohstoff Kreislauf.

Das trifft auf die Rohstoffe sicher zu, nicht jedoch auf die Emissionen. Genau das ist das Problem an der ganzen Diskussion. Diese Argumentation suggeriert, dass man der Umwelt etwas gutes tut, weil angeblich ein Kreislauf besteht. Bei der Herstellung von E-Fahrzeugen entsteht mehr CO2 als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, bei der Entsorgung/Rezyklierung werden wieder mehr CO2-Emissionen erzeugt als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass ein Teil des Stroms aus Kohlekraftwerken kommt, dann sieht die Gesamtbilanz gar nicht mehr so toll aus. Auf jeden Fall ist die Bezeichnung "emissionsfrei" schlichtweg falsch. Das ist Politik und Wirtschaft jedoch ziemlich egal, denn mit dem Argument wird aktuell die E-Mobilität weltweit gepusht.


Man muss sich einfach mal frei machen, von jeglicher Emotionalität und den angeblich in Stein gemeißelten Denkweisen. Betrachtet man es nüchtern, rational führt kein Weg an der E-Mobilität vorbei.

Der zweite Satz widerspricht dem ersten klar. Wenn man sich frei macht von Emotionen und vor allem von Ideologien - denn so kommt mir die E-Mobilität mittlerweile vor - stellt man fest, dass E-Mobilität die Probleme nicht löst sondern nur verschiebt.

Wenn man die aktuellen Ansätze anschaut, dann gibt es aus meiner Sicht nur zwei Technologien, die emissionsfrei sind, das sind die Brennstoffzelle und Methangas und das auch nur, wenn der Wasserstoff bzw. das Methangas mit erneuerbaren Energien erzeugt wird (was selbstverständlich auch die CO2-Bilanz der E-Mobilität verbessern würde). Rein von der Technologie und Infrastruktur dürfte sich die Brennstoffzelle eher im stationären Bereich durchsetzen, beim Methangas sehen die Chancen im Bereich der Mobilität wesentlich besser aus. Die Technologie des Gasantriebs ist relativ ausgereift, es gibt kein Reichweitenproblem und eine Infrastruktur von Gastankstellen besteht bereits. Dazu kommt, dass die Herstellung von Gasautos günstiger ist als die von Elektroautos.

Und wir sind es der zukünftigen Menschheit schuldig, dass wir eben aufhören primär im Jetzt zu leben und zu denken.

Da hast du sicher recht, aber wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein. Dies betrifft nicht nur die Mobilität, sondern unsere gesamte Lebensweise. Da müssten wir uns auch beim Wohnen einschränken - in den letzten 30 Jahren hat jeder Schweizer ein Zimmer mehr, das er nutzt. Wir müssten unsere Ernährung anpassen, die CO2-Emissionen für die Produktion von tierischen Produkten wie Fleisch oder Milchprodukten ist ebenfalls ein wesentlicher Faktor unseres biologischen Fussabdrucks etc. etc. etc.
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ZE1

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163

Sonntag, 13. Januar 2019, 18:11

Am meisten Energie braucht es, wenn ein neues Auto hergestellt wird. Dann spielt der Unterschied zw. Benzin, Hybrid oder Elektro keine grosse Rolle mehr. Wer sein altes Auto weiterhin fährt, braucht weniger Energie als zur Herstellung eines neuen Egal-was.

Das Argument mit dem Recycling dient gerne als Feigenblatt. Seltene Metalle werden nur dann zurückgewonnen, wenn es sich wirtschaftlich auch lohnt und das ist bei weitem nicht bei allen Rohstoffen der Fall (vergleiche Atommüll). Der Rest landet als Müll weit weg in Afrika.

Etwas schmunzeln muss man ob mancheinem missionarischen Tesla-Fahrer, wenn er sein 2.5 Tonnen-Panzer als ökologisch freundlich(er) anpreist. :) Und so bleibt ein Tesla denn wohl eher ein Statussymbol, als dass er als ökologischer Weltverbesserer akzeptiert werden könnte. Die Amis sind bekanntlich die Weltmeister in Sachen Doppelmoral. :)

Ein Hybrid war und ist noch die nächsten paar Jahre eine valable Alternative, bis dann die eine oder andere Technologie sich durchsetzen wird. Solange das Mobilitätsbedürfnis jedoch wächst, wird die dafür verbrauchte Energiemenge eher steigen als sinken. Vom Flugverkehr ganz zu schweigen. Das allergrösste Problem der Brennstoffzelle sind die nur 2 Tankstellen in der Schweiz. Auch von E-Fahrern höht man da oder dort, dass sie an der Ladestation massiv abgezockt wurden. Eignet sich also nicht unbedingt für Fahrer, die wegen 1 Rappen pro Liter Benzin 2 km weiter fahren. :)

Honda bringt demnächst endlich wieder einmal einen Hybrid, nachdem es der Accord-Hybrid und der Insight 3-Hybrid (beide in den USA erhältlich) nicht zu uns geschafft haben. Ob der Elektrokleinwagen Urban ein Erfolg wird, ist schwierig zu beurteilen. Man weiss ja noch nicht einmal, wie weit das Ding fährt. 'Urban' dürfte eher auf eine kleine Reichweite hindeuten. Ich hätte es lieber gesehen, wenn der Jazz oder der HR-V hybridisiert worden wären (der HR-V dann auch als 4x4 wie jeder 2. Neuwagen in der Schweiz). Der damalige Jazz Hybrid war ja ein Renner. Nur weil Honda Lieferengpässe hatte (Fukushima), konnten nicht mehr abgesetzt werden. Mittlerweile haben aber auch andere Hersteller nachgezogen (Suzuki, Kia, Hyundai, Mini).

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tripleP

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164

Montag, 14. Januar 2019, 19:20

Schaut Leute, wir können auch normal diskutieren. Mich zu denunzieren bringt nichts @ZE1.

Es ist doch ganz einfach: Verzicht ist nicht das was die Menschheit will. Deshalb braucht es überall Kreisläufe, das ist das Ziel. Der Weg dahin lange. Mit dem Verbrenner wird es nicht gelingen, da es eben zwingend zu verbrauchende Rohstoffe braucht (Benzin/Diesel), welche wir nebenbei direkt wieder einatmen.

Nimmt man ein Puzzlestück, das Automobil:
1 x Ein Tesla Model 3, Gewicht um die 1800kg
1 x Ein BMW 3er, Gewicht 1800 kg

Erstaunlich. Gleich schwer. Ob der Tesla da wirklich VIEL mehr CO2 bei der Herstellung des 1800kg Klotzes braucht wie der BMW? Ja vermutlich wird es etwas mehr sein wegen des erhöhten Anteils von Nickel, Kobalt und etwas Lithium (ein Tesla Akku hat nur 5kg Lithium drin!). Es befinden sich übrigens KEINE seltenen Erden im Akku. Das seltenste im Tesla Akku ist Kobalt. Und das wurde mit der aktuellen Zellzusammensetzung des Model3 mehr als halbiert, da scheint Panasonic einen grossen Vorsprung zu haben.

Nichts desto trotz, der erhöhte Ressourcenaufwand wird im Betrieb locker kompensiert, so dass die Belastung kleiner ist als bei einem Verbenner
100% electric, 24kWp PV@home, 400kWp coming soon..

ZE1

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165

Montag, 14. Januar 2019, 20:40

Schaut Leute, wir können auch normal diskutieren. Mich zu denunzieren bringt nichts @ZE1.

War nicht meine Absicht, wollte Dir nicht zu nahe treten.

Mir fällt jedoch auf diversen Plattformen auf, dass in Sachen Elektromobilität die Tesla-Fahrer immer zuvorderst mit dabei sind und ihre Antriebsart als die beste ansehen. Ist legitim, aber die Häufigkeit macht es aus. Deshalb das "schmunzeln" und das "missionarisch". Das war bei den Deutschen mit ihren Diesel bis vor kurzem ja auch so. Das war schon vor 30 Jahren bei den Honda-Fahrern so, als V-TEC aufkam usw. :D

Man mag mich altbacken bezeichnen, aber bis vor einem Jahr war mein jüngstes Fahrzeug 18 Jahre alt. Ich hänge an den alten Sachen und schaue auch, dass sie möglichst lange halten. Der FK8R war quasi ein Ausreisser, muss mich hier aber nicht rechtfertigen. ;) Aus dieser Perspektive sehe ich das Ganze.

Sind wir doch ehrlich: wir leben im purem Luxus und geben viel Geld für Umweltschutzmassnahmen aus (direkt/indirekt), die man an einem anderen Ort der Erde (vor allem in China) wesentlich mehr Wirkung entfalten würde. Dass wir uns mit der Massenmobilität in ein paar Jahrzehnten zugrunde gerichtet haben, ist auch nichts Neues. In der Bibel soll stehen: macht Euch die Erde Untertan. Das machen wir spätestens seit der industriellen Revolution und leben nach dem Motto 'nach uns die Sintflut'. Einiger Superreiche im Silicon Valley denken auch schon daran, wie sie im All überleben können (kein Witz), wenn auf der Erde der Kollaps eintritt. Enden wird das früher oder später ähnlich wie bei Mad Max, wobei es auf die Elektromobilität dann auch nicht mehr gross darauf ankommt. Frohes Neues Jahr! :-D

SPY

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166

Dienstag, 15. Januar 2019, 06:57

Das überall die Teslafahrer Dir Lanze für die E-Mobilität brechen könnte daran liegen, dass es sonst nicht viele Hersteller gibt derzeit? Und keinen Zweiten, der auf nahezu sämtliche Probleme eine, wenn nicht sogar die passende Antwort hat.
Über blutiges Kobalt, schmutziges Lithium und CO2 bei der Produktion braucht man sich als Teslabesitzer wenig kümmern. Musk war Vorreiter und Vordenker und hat seine Lieferanten und Produktionsmittel geplant und gebaut, als der Rohstoffwirbel noch nicht losgetreten war.
Model3 stecken übrigens doch minimal “seltene Erden”. Am Rotor des Motors sitzen winzige Dauermagnete. Deren Größe aber wirklich winzig ist, im Vergleich zu konventionellen Elektromotoren mit Dauermagneten.

Der Sinn der Kreisläufe ist eben nicht, ökologischer zu sein. Sondern logischer. :D Dir seltenen Erden in unseren Verbrennern sind über die Zeit verbraucht und zwar so, dass man sie quasi nicht mehr rückgewinnen kann. Für fossile Brennstoffe gilt das auch, es sei denn jemand erfindet ein power to gas Verfahren, welches mit fast null Energie aus CO2 wieder Sprit macht.

Acidesign

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167

Dienstag, 15. Januar 2019, 07:52

Irgendeiner muss immer den ersten Schritt machen und wir sind noch ganz am Anfang der Elektromobilität. es gibt sicher bei den meisten Bereichen noch Optimierungspotential.
Vor einigen Jahrn hat man noch behauptet das man nicht rentabel E-Autos bauen kann, Das man damit im Alltag nicht weit genug kommt, usw. Das hat man inzwischen (teils mehr recht als schlecht) widerlegt.
Auch wenn ich gar kein Fan bin, ist Tesla in vielen Bereichen ein vorreiter. Auch wenn ich viele Dinge nicht so ganz verstehe (Raketenantrieb als zukünftige Option <amkopfkratz> <rofl> )

Ich denke je mehr Hersteller in's business einsteigen, desto mehr wird sich ändern. Wenn Volvo (Polestar) und co in grossem Stil E-Autos bauen, dann muss ich an der Lithium-gewinnung was ändern, denn Volvo und das Schwedische Gesetz schreiben sich Umweltschutz gross auf die Fahne.

Lithium kann auch umweltbewusst geerntet werden, im moment ists halt einfach billger arme Chilenen auszubeuten...
Und da kann man die Schuld nicht alleine der E-Mobilität geben, denn jedes iPad, Handy, laptop und jede Kamera hat schon seit Jahren Li-Ionen akkus... und praktisch jeder andere Rohstoff (meine Frau arbeitete lange in dem Sektor) wird auf unmenschliche art abgebaut. ob E-Autos oder nicht interessiert die Minenarbeiter im Süden Afrikas herzlich wenig...

Zuerst war es super "öko" ein E-Auto zu haben, in zukunft wird es super Öko sein ein nachhaltiges E-Auto zu haben, usw...

Da kommt noch einiges auf uns zu.

Ich bleibe vorerst bei meinem Sparsamen Beziner, bis sich einiges geklärt hat, aber schaue der Zukunft positiv entgegen.
Und irgendeiner muss ja den Anfang machen. Ohne all die Tesla-fahrer würde sich die Konkurenz wohl einen dreck um E-Mobilität kümmern, also ist es (unter anderem) Ihr verdienst das jetzt alle auf den Zug aufspringen und die ganze sache noch besser machen wollen :thumbup:

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Der Beitrag von »moonman« (Freitag, 18. Januar 2019, 08:03) wurde vom Autor selbst gelöscht (Freitag, 18. Januar 2019, 08:03).

moonman

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169

Freitag, 18. Januar 2019, 08:15

Ich glaub' den hab ich schon mal gepostet:


Jason erklärt den Ressourcenverbrauch ganz gut und berücksichtigt verschiedene Studien und Quellen. Zum Teil verwendet er dann Durchschnittswerte. Es kommt sehr drauf an, wie gross der Akku ist. Und natürlich woher der Strom kommt. Trotzdem wird ein E-Auto im Betrieb immer aufholen.
Und wir dürfen nicht vergessen, dass ein E-Auto mehr ein Computer ist (zumindest bei Tesla) und mit der Zeit besser wird. Wenn also die Karosserie durchhält, wird das Auto trotzdem nicht "älter" im klassischen Sinne. Es können sehr viele Funktionen nachgerüstet/aktualisiert werden. Ein Model S könnte also durchaus 20 Jahre und mehr leben und hätte immer noch ein aktuelles Cockpit.

Und das ist genau das Problem!

BMW, Mercedes, Audi, VW etc. leben von Neuwagen und Jahreswagen. Die haben doch null Interesse ein Auto zu verkaufen, das 20 Jahre aktuell bleibt, kaum Service benötigt und einfach fährt?

Geplante Obsoleszenz ist sicher auch beim Auto ein Thema. In der heutigen Wirtschaftslehre läuft ja eh alles auf's Wachstum raus. Es müssen neue Autos verkauft werden, sonst geht's dem Volk schlecht. Auch hier müsste man beim Gedankengut ansetzen. Das funktioniert so nicht auf Dauer.

Turki

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170

Freitag, 18. Januar 2019, 09:10

@moonman: Warum sollte Tesla Interesse daran haben, dass Ihr gleiches Fahrzeug 20 Jahre verwendet wird?
Aus meiner Sicht gilt heutzutage ein Computer, Smartphone etc. nach 5 Jahren als veraltet. Die Technologie entwicklet sich rasant weiter, dass die Hardware nicht mehr ausreicht. Klar man kein Teile austauschen und updaten, doch bis wohin, zu welchem Preis?
Bin daher der Meinung, dass ein Tesla etwa gleich lange von einem Fahrer genutzt wird wie ein Auto mit Treibstoff.
Ja ich habe Schreibfehler...Who cares ? 8|

moonman

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171

Freitag, 18. Januar 2019, 10:31

Turki, hast du dich mal mit Elon Musk beschäftigt?
Warum er das alles macht? Sicher nicht wegen dem Geld.
Klar, Tesla muss auch Gewinn schreiben um quasi die Schulden zu tilgen und weitere Investitionen zu tätigen. Aber bis der globale Markt mit Teslas gesättigt ist, geht's ne Weile :-) Und mit Batterien und Solarpanels gibt's noch viele andere Geschäftsfelder, die er abdeckt.

Ja klar, die Elektronik hält auch nicht ewig. Und LTE oder 5G wird's in 20 Jahren vielleicht auch nicht mehr geben. Aber trotzdem ging und geht die Entwicklung der Tesla Elektronik erstmal weiter bis sie dann mal abgelöst wird. Man muss halt etwas rechts verbauen. Siehe aktuelles (neuestes!) Honda Navi. Ist ja echt schlimm. Bei herkömmlichen Autos ist das Bordsystem ja schon alt am Tag nach dem Kauf.

Mein Notebook ist von 2011. i7 CPU, 8GB RAM, SSD Disk, seit 2015 Windows 10 drauf. Nur die 120GB SSD hab ich mal getauscht gegen 512GB. Das flutscht noch wie eine Eins. 8 Jahre später immer noch problemlos zu gebrauchen. Und sicher auch zwei weitere Jahre. Das kann also gut 10 Jahre oder mehr überleben. Wenn ein Auto solche Hardware verbaut hat statt Handy Hardware, hält das auch länger.

Ich bin gar nicht sicher, bekommt ein Tesla Model S von 2012 heute immer noch Updates? Halt nicht Autopilot, weil da fehlen ja Kameras vom Facelift. Aber sonstige Updates?

ZE1

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172

Freitag, 18. Januar 2019, 11:06

Ein Model S könnte also durchaus 20 Jahre und mehr leben.
Tesla ist nicht GM oder eine gewöhnliche US-Automarke, das stimmt. Aber alle bisherigen US-Fahrzeuge waren berühmt-berüchtigt dafür, nach spätestens 10 Jahren gerade wegen der Elektronik einen wirtschaftlichen Totalschaden zu erleiden. Reparieren/ersetzen kann man alles (solange es noch erhältlich ist), aber auszahlen tut es sich nicht.

Ein Kollege hat sich als erstes Auto in einen Ami verguckt - etwas naiv - 10 Jahre alt, 2 Tage ist er gefahren, dann Elektronik für 2'000.- ersetzt. Der Mechaniker meinte ehrlicherweise nur: so einen Wagen darf man gar nicht kaufen. Das war vor 20 Jahren...

Die Amis haben die geplante Obsoleszenz in der Wirtschaftkrise der schwarzen 30er Jahren übrigens erfunden. Solange Tesla ein Nischenplayer mit hohen Wachstumsraten ist, kann sich Elon Musk allenfalls erlauben, bessere Qualität zu höheren Preisen zu bauen, um sich einen Ruf zu erarbeiten. Teslas sind ausschliesslich im Hochpreissegment vertreten und es wäre kaum auszudenken, wenn gleichzeitig qualitative Mängel vorhanden wären oder die Lebensdauer in Frage stünde.

Bisher hat Tesla ja fast nur horrende Verluste eingefahren. Die Investoren sind mangels Alternativen ziemlich geduldig gewesen. Kein etablierter Hersteller geniesst einen solchen Vorteil. Deshalb erachte ich es als ziemlich gefährlich, von heute auf morgen zu extrapolieren. Die jetzigen Teslas mögen wahrscheinlich die besten überhaupt sein. Irgendwann muss auch Tesla mit der Qualität runter, wenn die grossen Autohersteller aufwachen.

Bei der Ersatzteil-Bevorratung und heute noch vielmehr den Updates hat es zudem jeder Hersteller jederzeit in Hand, die Autos von heute auf morgen stillzulegen. Ein Schelm, der Böses denkt...:)

Selbst wenn Elon Musk selbst anders tickt, die Zulieferer haben Teil xy zum Preis z herzustellen. Alle wollen/müssen Gewinn machen. Die Qualität ist dann die Resultierende. Es stimmt, dass die D-Hersteller die Qualität entweder bewusst drücken oder die Zulieferer soweit beim Preis unter Druck setzen, dass diese bei der Qualität runtergehen müssen. Letztlich bezahlt jedoch immer der Kunde. Nur weil die D-Hersteller die Bösen sind, sind die von Tesla noch lange nicht die Guten. :) Mittel- bis langfristig wird es sich angleichen, weil letztlich alle mit demselben Wasser kochen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ZE1« (18. Januar 2019, 11:08)


Acidesign

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173

Freitag, 18. Januar 2019, 11:20

Ich finde es lustig bei diesem Thema.

Es ist wie bei Apple-produkten oder der neuen Toyota Supra: Entweder man liebt sie oder hasst sie. es gibt bei den meisten nichts dazwischen.

Warum nicht einfach mal vernünftig und weniger Emotional darüber nachdenken?

Das im moment ein E-Auto noch nicht das gelbe vom Ei ist, kann schon sein.

Aber wer die technologie studiert, muss zugeben das ein E-Auto wesentlich mehr potential hat als ein Ottomotor es jemals haben wird
(Ausser jemand erfindet das Rad da neu).

Ich gehöre wohl zu den wenigen die das ganze sehr interessiert verfolgen, momentan aber noch zurückhaltend und teils leicht skeptisch sind ob in details die Ansätze richtig sind.
Die meisten andern sind total gegen die Elektro-Lithium-sünder oder total Pro Öko-kiste. So kommts mir jedenfalls vor <ROFL>

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ZE1

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174

Freitag, 18. Januar 2019, 12:03

Den neuen BMWOTA Supra besprechen wir - wenn überhaupt - in einem anderen Thread, dort fliegen dann die Fetzen... :D

Quick

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175

Freitag, 18. Januar 2019, 12:29

Tesla muss 7% von Gesamte MA reduzieren.
Da wird Qualität sicher leiden.

http://m.20min.ch/finance/news/story/mus…ellten-17347305
ITR Recaro / ITR Teile/ Carbon / CTR Parts usw...
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moonman

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176

Freitag, 18. Januar 2019, 15:09

Ein Model S könnte also durchaus 20 Jahre und mehr leben.
Tesla ist nicht GM oder eine gewöhnliche US-Automarke, das stimmt. Aber alle bisherigen US-Fahrzeuge waren berühmt-berüchtigt dafür, nach spätestens 10 Jahren gerade wegen der Elektronik einen wirtschaftlichen Totalschaden zu erleiden. Reparieren/ersetzen kann man alles (solange es noch erhältlich ist), aber auszahlen tut es sich nicht.

Du vergisst, dass E-Autos (zumindest Teslas) eine komplett neue Ära darstellen. Es ist ein Computer mit einem Auto drumherum, gebaut von einem Computer Geek. Von Grund auf als E-Auto konzipiert. Ich denke, das hat nichts mehr mit gewöhnlichen US-Automarken zu tun. Und auch nichts mit einem Golf wo man den Otto- durch einen Elektroantrieb ersetzt hat.
Honda hat das meiner Meinung nach beim Civic Hybrid auch falsch gemacht. Man nehme einen normalen Civic und packe den Hybridantrieb mit Akku hinein. Resultat: Zwar Limo aber ohne klappbare Rückbank. Ich war gefühlt der einzige in der Schweiz, der das Auto gekauft hat :-) Dann machen sie den neuen Insight, von Grund auf als Hybrid. Aber dermassen hässlich und mit billig wirkendem Innenraum, dass keiner das Auto kaufte.
Du kennst das ja. Der ZE1 war das kompromisslose Hybridauto und zeigt das mit einem super Verbrauch, auch heute noch, oder?

Und jetzt? Den Insight 2018, der endlich wie eine fette Limo aussieht (so dass die Schweizer kaufen würden), bringen sie nicht mal in Europa. Dafür gross ankünden, dass jetzt dann E-Autos kommen und bis 2025 sogar 66% aller Hondas elektrisch sein sollen (ob das auch hybrid einschliesst weiss ich nicht). Viel heisse Luft, so scheint's mir. Ich glaub's erst wenn es soweit ist.


Zur Qualität von Tesla:
Die ist ja gemäss diverser Berichte heute auch noch nicht so dolle. Trotzdem ist das Fahrgefühl und die "User Experience" offenbar zu gut, als dass das dem Verkauf einen Abbruch tut...



Ich bin kein Fanboy, habe aber Tesla ernsthaft in Erwägung gezogen. Gehindert daran hat mich der Aufwand für die Ladeinfrastruktur im Mehrfamilienhaus. Obwohl es Eigentum ist. Im eigenen Haus hätte ich es sofort gemacht.
Ich sehe aber der Realität ins Auge. Elektromobilität wird kommen. Es wird der Tag kommen an dem das Pendel herumschwingt und es wird ganz normal ein Elektroauto zu kaufen. Das kann schneller gehen als man denkt. Wie so in den Jahren 2009/2010 als es allmählich normal wurde und jede Hausfrau ein Handy (in Form eines Smartphones) kaufte. Oder so Anfang der 2000er Jahre als jeder Haushalt eine bezahlbare Internetstandleitung bekam.

Ich bin offen gegenüber der neuen Technologie, halte nicht zwanghaft am Verbrenner fest und suche verbissen nach Gründen um E-Autos oder deren Produktion schlecht zu reden. Klar, es ist nicht alles gut. Wie auch schon hundertmal erwähnt, Mobilität verursacht Schäden. Der Mensch verursacht Schäden. Aber wir können nicht zurück in die Höhlen. Also müssen wir den bestehenden Standard effizienter erreichen.
Strom ist nun mal ein universeller Energieträger. Mit einem grossen Manko: der Speicherung. Drum werden wir um die dezentrale Produktion nicht herumkommen. Was natürlich den grossen Energieunternehmen nicht gefällt. Wenn aber mal Solarziegel günstiger sind als echte Ziegel, wird niemand mehr echte Ziegel verbauen. Und plötzlich haben wir am Tag einen Haufen Strom. Dann kann man überzähligen Strom in Batterien speichern, Stauseen hochpumpen, Gas oder Wasserstoff produzieren. Wenn die Ziegel dann gleichzeitig Strom und Wärme produzieren (gibts auch schon), spart man wieder Strom bei der Wassererwärmung mit Wärmepumpen. Es ist also noch riesiges Potenzial in der Sonne. Auch bei uns.

ZE1

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177

Freitag, 18. Januar 2019, 17:40

Honda hat das meiner Meinung nach beim Civic Hybrid auch falsch gemacht. Man nehme einen normalen Civic und packe den Hybridantrieb mit Akku hinein. Resultat: Zwar Limo aber ohne klappbare Rückbank. Ich war gefühlt der einzige in der Schweiz, der das Auto gekauft hat :-) Dann machen sie den neuen Insight, von Grund auf als Hybrid. Aber dermassen hässlich und mit billig wirkendem Innenraum, dass keiner das Auto kaufte.
Du kennst das ja. Der ZE1 war das kompromisslose Hybridauto und zeigt das mit einem super Verbrauch, auch heute noch, oder?
Und jetzt? Den Insight 2018, der endlich wie eine fette Limo aussieht (so dass die Schweizer kaufen würden), bringen sie nicht mal in Europa.

Beide waren zu früh für ihre damalige Zeit. Toyota ist drangeblieben und hat heute die meisten Hybride. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Toyota auch rein-elektrische Autos anbietet. Honda scheint damals der Mut und der Durchhaltewillen - sonst eine Stärke der Japaner - abhanden gekommen zu sein. Mit dem Civic IMA (Image eines Rentnerautos :D) waren wirklich nicht viele unterwegs, mit dem ZE1 (Image einer Ökogurke :D) auch nicht. Mancheiner fragt an der Tankstelle, ob das ein reines Elektoauto wäre. Den ZE2 möchte ich aber mit zwei grossen Abstrichen (Hoppel-Fahrwerk und billige Materialien im Innenraum für ein 30k-Auto) loben. Das Design ist immer noch zeitgemäss und er ist als Occasion gefragt (relativ hohe Occasionspreise). Ein Civic IMA erzielt auf dem Occasionsmarkt leider keinen vernünftigen Wert mehr. Honda hat beim Facelift des ZE2 zwar nachgebessert, aber da war es schon zu spät, der Ruf war schon ramponiert. Wieso nicht schon von Beginn weg so? Schade drum. Im Strassenbild sieht man die ZE2 immer noch recht häufig.

Der ZE1 war ein Forschungsauto mit relativ einfacher Hybridtechnik für die Strasse. Ich habe in den letzten 20 Jahren kein Fahrzeug gesehen, das weniger verbraucht, und schon gar nicht weniger als die Herstellerangaben.

Den schicken Insight 3 hätte ich gerne in Europa gesehen. In den USA kostet er $20k. Immerhin kommt jetzt der CR-V als Hybrid zu uns. Wenn man denn noch eine Honda-Garage in der Nähe findet. Kürzlich soll Honda 16 (grösseren wie kleineren) Händlern in der Ostschweiz gekündigt haben.

Ja, die Marketingabteilungen meinen mit 'elektrisch' 'rein-elektro' und 'hybrid'. Das klingt einfach besser. ;)


Strom ist nun mal ein universeller Energieträger. Mit einem grossen Manko: der Speicherung. Drum werden wir um die dezentrale Produktion nicht herumkommen. Was natürlich den grossen Energieunternehmen nicht gefällt. Wenn aber mal Solarziegel günstiger sind als echte Ziegel, wird niemand mehr echte Ziegel verbauen. Und plötzlich haben wir am Tag einen Haufen Strom. Dann kann man überzähligen Strom in Batterien speichern, Stauseen hochpumpen, Gas oder Wasserstoff produzieren. Wenn die Ziegel dann gleichzeitig Strom und Wärme produzieren (gibts auch schon), spart man wieder Strom bei der Wassererwärmung mit Wärmepumpen. Es ist also noch riesiges Potenzial in der Sonne. Auch bei uns.

Gegenbeispiel: in der IT z.B. hat vor 20 Jahren die Hardware den Takt vorgegeben. Alle 3-5 Jahre ein neuer PC, weil Windoof immer leistungshungriger wurde. Seit Windows Vista/7 sind die Hardwareanforderungen eher konstant geblieben. Dafür wird nun massiv in die Netzwerke investiert, so dass die Arbeitsstation heutzutage nicht mehr alle paar Jahre aufgerüstet werden muss. Im Gegenteil, sie darf heute sogar weniger leistungsfähig sein. So sehe ich das auch bei der Elektrizität. Ich will jetzt nicht an die marode Infrastruktur in den USA denken, aber selbst bei uns wird das Netzwerk ausgebaut werden müssen. Dass wir die Fotovoltaik zu wenig nutzen, liegt vor allem daran, dass die anderen Energieträger zu günstig sind. Sie werden zwar besteuert und die Sonnenenergie gefördert, aber keiner der bisherigen grossen Player im Markt hat ein grosses Interesse daran, seine Pfründe zu verlieren. Selbst wenn man dort den Hebel ansetzen würde, würde es darauf hinauslaufen, dass sich weniger Leute die Mobilität im heutigen Ausmass leisten könnten. Man nehme den Leuten mal etwas Liebgewonnenes weg...das überlebt kein Politiker bei den nächsten Wahlen. Wenn das Netzwerk ausgebaut wird, dürfte es auch eine zentrale Produktion sein, die effizienter zu bewerkstelligen ist als eine dezentrale. Leider sind die Schweizer traditionell nicht sehr technologiefreundlich und haben eine ausgeprägte Abwehrhaltung gegenüber allem Neuen.

Die ehemalige BR Leuthard (die Linken gaben ihr den übernamen 'Atom-Doris' :-D) hatte sich auch einen Tesla als Dienstwagen angeschafft, 'betankt' mit Strom aus dem Atomkraftwerk, in welchem sie ein Mandat hatte. <rotaeye>

moonman

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178

Gestern, 12:20

So viel zur schwedischen Studio mit dem "ein Diesel kann 8 Jahre fahren und ist immer noch sauberer als ein E-Auto...":
https://www.nau.ch/news/wirtschaft/batte…auptet-65472411

So viel zu Wasserstoff/Brennstoffzelle:
https://www.golem.de/news/elektroauto-di…512-117792.html

Ich dachte auch lange, die Brennstoffzelle wäre DIE Lösung. Aber die Effizienz ist für den Arsch. Man pumpt bis zu 3x so viel Strom in den Wasserstoff wie nachher wieder rauskommt. Da ist die Batterie einfach besser (auch wenn nicht ideal).

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