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Pro.2

HighSociety of HondaHolics

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61

Dienstag, 28. April 2015, 11:40

Also in einem Fall kann ich eine deiner Fragen beantworten:

Der Staat soll nicht mitspielen, im Gegenteil soll er sich sogar draus halten und nicht noch einen möglichen Strom-Erzeuger (AKWs) aus dem Verkehr ziehen wollen. Wenn eine Tatsache gegeben ist, dann diese, dass uns allen irgendwann mal der Sprit ausgehen wird. Die einen sind vernünftig wie tripleP und sehen dies jetzt schon ein, andere halten noch länger am Benziner fest. Was man in diesem Fall auf keinen Fall machen sollte, ist, eine in Zukunft immer wichtiger werdende Ressource (also steigende Nachfrage) mit einem kleiner werdenden Angebot kontern sollte. Weil dadurch wird der Strompreis steigen, was die Attraktivität des E-Autos wieder schmälert. Und wenn ein Land wie wir, was soooo viele Freunde um sich herum hat (Achtung Ironie :D) irgendwann massiv mehr Strom importieren muss, als es selbst produzieren kann, dann werden die Nachbarländer wohl nicht doof sein und an der gestiegenen Nachfrage in Verbindung mit der schwachen Inlands-Produktion kräftig mitverdienen wollen. Zahlen wird dies am Ende der Konsument, der Markt wird sicherlich spielen und bleibt - so wage ich zu behaupten - in allen Szenarien unvorhersehbar, denn wer weiss schon, wie sich der Ölpreis in den nächsten 10-20 Jahren entwickeln wird oder in welche Richtung die Währungskurse gehen werden (geschweige denn, ob ein Konstrukt wie die EU in 10 Jahren überhaupt noch existieren wird).

PEZZO

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Dienstag, 28. April 2015, 12:30

Naja, der Staat wird sich schon einmischen, sobald die einnahmen vom Benzin/ Diesel sinken..Den auch bis jetzt profitiert von jedem Liter Benzin oder Diesel der Staat am meisten..! Solange das so ist, warum was ändern..? seit über 120jahre ist es schon so.. ;)
http://planundwerk.ch/energie/?p=99

Warum wird Elektro Auto nicht gefördert? Warum steht Tesla praktisch alleine da und gibt seine Patente frei..?!?

Weils dem Staat oder grossen Industrie nicht viel bringt zurzeit.. Am besten müssten wir alle "Selbstversorger" werden, unser Wasser und Strom selber machen und auch dann wird der Staat eine "Steuer" einführen das Sie auch was vom Kuchen haben...

Klar gibts noch probleme mit dem Strom woher und wie entsorg ich die alte batterie etc..

Finde zuerst müsste man jetzt langsam mehr günen Strom produzieren mit Wind, Wasser und Sonne.. alles was zuviel ist, verkaufen und weiterleiten, dafür wens fehlt auch die möglichkeit haben zukaufen..schlussentlich haben wir ja 24h Sonne klar nicht überall gleichzeit und Wasser fliesst auch täglich und das Meer hat auch seine gezeiten und der Wind kommt auch, wie so nicht all das Potenzial zusammen führen und was schlaues machen...?!? So das alle Staaten davon profitieren... leider wird da mehr diskutiert wie was gescheites gemacht.. klar man sollte die Natur nicht noch mehr belasten, aber AKW und OEL sind genau so ein Problem und belasten seit über 100Jahren die Erde, aber das geht man bewusst ein, weil es rendiert.. ;) Aber jetzt pimpen alle noch ihre AKW, warum wohl, je der sicherheit wegen.. <verysick> , damit sie noch weitere 20-30++ jahre laufen können.. und den Dreck weiter irgendwo vergraben.. und hoffen mich trifft der scheiss eh nicht, sollen sich die Nachfolger Generationen dem Kopf zerschlagen... <thumbsdown>

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63

Dienstag, 28. April 2015, 13:09

Ich sehe das Problem nicht ganz das viele haben. <confused>

Das Model S ist heute schon günstiger in der Anschaffung und im Unterhalt wie ein vergleichbares Auto (z.B. Audi RS7).
Wenn ich heute jedoch nur einen Kleinwagen fahre, macht das Umsteigen auf ein Model S natürlich keinen Sinn.

Wieso sollten die Superchager plötzlich kosten? Wenn du mit dem Neupreis z.B. nur schon 5'000.- Fr. für die Benutzung der Supercharger mit bezahlst, rechnet sich das für Tesla wohl noch lange. Und wenn du sie häufig brauchst, kannst du im Vergleich zu einem Benziner / Diesel noch mehr sparen.
Wenn es mehr Teslas gibt, werden wohl auch mehr Supercharger gebaut. Vor 100 Jahren gabs ja auch noch nicht alle 500m eine Tankstelle. <amkopfkratz>

Das mit dem Strom sehe ich auch nicht so kritisch. Mann kann sich ja Solarzellen aufs Dach montieren, dann fährt man zu 100% sauber.
Ausserdem ist es wohl immer noch x-mal effizienter und sauberer, wenn z.B. ein Kohlekraftwerk Strom produziert und verteilt, wie wenn nach Öl gebohrt, raffiniert, mit Lastwagen verteilt und schliesslich von Milliarden Autos verbrannt wird. <baetsch>

Für mich geht es nicht nur darum was günstiger ist. Ich finde das Elektroauto nur schon cool weil es mehr Komfort bietet (mehr Ruhe, weniger Vibrationen, keine Schaltunterbrüche, etc.) und die Energie viel effizienter umsetzen kann wie ein Verbrennungsmotor. :thumbsup:

Pro.2

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Dienstag, 28. April 2015, 17:15


Das mit dem Strom sehe ich auch nicht so kritisch. Mann kann sich ja Solarzellen aufs Dach montieren, dann fährt man zu 100% sauber.
Ausserdem ist es wohl immer noch x-mal effizienter und sauberer, wenn z.B. ein Kohlekraftwerk Strom produziert und verteilt, wie wenn nach Öl gebohrt, raffiniert, mit Lastwagen verteilt und schliesslich von Milliarden Autos verbrannt wird. <baetsch>


Und deine Solarzellen werden dann auch komplett ohne erneuerbare Energien oder andere Schadstoffe während der Produktion/Entsorgung hergestellt bzw. abgebaut? Oder werden die gezüchtet, dass sie neu auf Bäumen wachsen? <amkopfkratz> <confused> Eben genau dieses kurzfristige-Öko-Denken ist es aus meiner Sicht, was heute etwas falschen "Umweltschutz" vermittelt. Solange die Autoreifen noch immer (und das werden sie wohl auch in naher Zukunft) ebenfalls (wie so manches Gummi- oder Plastikteil, was wir im Alltag so verwenden ;)) aus Erdöl hergestellt werden (und auch ein E-Auto fährt mit denselben Reifen wie ein Nicht-E-Auto ;)) gibt es aus meiner Sicht noch einiges mehr, wo mit weit weniger Aufwand Umweltschutz betrieben werden kann, als beim Antriebs- oder Motorenkonzept von Autos (ich rede hier von sinnlosen Verpackungen aus Plastik - Tendenz zunehmend - oder anderen Verschwendungen von "Energie", wie Läden und Geschäfte, die Vorplätze und Schaufenster 24/7 voll beleuchtet haben usw.)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pro.2« (28. April 2015, 17:24)


muron

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Mittwoch, 29. April 2015, 08:40

Zur Solarzellenproduktion: In der Schweiz beträgt die Energy-payback Time (d.h. wann die Zelle ihre Herstellung "abbezahlt" hat) je nach Paneltyp und Ausrichtung zwischen 2.7 und 4.9 Jahre (Refrenzstrommix Europäischer Netzverbundmix; siehe Jungbluth, Tuchschmid & de Wild-Scholten, 2008: Life Cycle Assessment of Photovoltaics: Update of ecoinvent data v2.0). Also deutlich kürzer als deren Laufzeit.

Deine Autoreifen werden später übrigens gebraucht in der Zementherstellung oder aber um die Strassen mit den doofen (ich fahre Motorrad) schwarzen Flecken (Bitumen) zu versehen. Oder aber sonstwie stofflich weiterverwertet. Der Erdöbedarf der Reifens gegenüber dem Bedarf im Betrieb ist ein Witz. Und Vergleichtst du E-Autos und normale Autos ist das ja wohl kein Argument gegen den Stromer.

Wie dem auch sei, der Aussage, dass es viele andere Angriffspunkte gibt, wie die Dauerbeleuchtung, der Verpackungswahnsinn, etc. kann ich nur zustimmen.

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Mittwoch, 29. April 2015, 09:02


Deine Autoreifen werden später übrigens gebraucht in der Zementherstellung oder aber um die Strassen mit den doofen (ich fahre Motorrad) schwarzen Flecken (Bitumen) zu versehen. Oder aber sonstwie stofflich weiterverwertet. Der Erdöbedarf der Reifens gegenüber dem Bedarf im Betrieb ist ein Witz. Und Vergleichtst du E-Autos und normale Autos ist das ja wohl kein Argument gegen den Stromer.

Wie dem auch sei, der Aussage, dass es viele andere Angriffspunkte gibt, wie die Dauerbeleuchtung, der Verpackungswahnsinn, etc. kann ich nur zustimmen.


Das mi dem Weiterverwenden war mir klar, wollte auch nicht speziell auf den Autoreifen raus, sondern eher in die Richtung, wie viel Plastik und Gummi, was sonst so alltäglich gebraucht wird, ebenfalls aus Rohöl hergestellt wird. Das wissen wohl die wenigstens Verbraucher und ich finde, dort wäre der richtige Ort zum ansetzen. Z.B. beim Fisker wurden ja glaube ich im ganzen Auto nur Materialien verbaut, die aus wiederverwendeten Materialien hergestellt wurden. Ist aber meines Wissens eines der wenigsten Autos, was so gesehen ein wirklich ökonomischen Herstellungsprozess für das gesamte Fahrzeug hat (also z.B. kein Leder von Tieren, da diese während ihres Lebens ja auch massiv CO2 produzieren - glaubt man gewissen Studien sogar mehr als ein Auto).

Hier mal ein Link zu dem Vergleich, interessant, dass darüber nie geredet wird:

http://klimaforschung.net/cgi-bin/weblog….php?page_id=42

Fragt sich nun, ob alle Öko-Freaks und Umweltschützer weiterhin mit gutem Gewissen ihre morgendliche Milch trinken oder einfach so eine neue Butter aus dem Kühlschrank nehmen, oder geschweige denn sich einmal pro Woche ein feines Angus-Rind-Steak gönnen :D

Wollte damit auch kein Argument gegen Stromer-Autos aufziehen, im Gegenteil. Ich bin froh um jeden, der ein E-Auto kauft, weil mit jedem der einen Stromer fährt, wird das Erdöl wieder um eine Tankfüllung länger halten. Ausserdem könnte ich mir gut vorstellen, in Zukunft im Alltag (worauf die Betonung im Alltag liegt :D) auch mit dem Stromer zur Arbeit zu fahren, schliesslich würde ich mir dadurch ja selber helfen, da so Benzin und Öl eingespart wird, welches ich dafür länger verwenden kann. Aber was die Emotionen und Leidenschaft angeht so schliesse ich mich einem Vorredner (glaube es war Sam) an und betone ganz klar, dass als Zweitfahrzeug oder für meine Motorräder nur Benzin von mir aus irgendwann mal eine künstlich hergestellte Form davon in Frage kommt. Irgend jemand hat was von "ich mag den Lärm und die Vibrationen von Benzinern nicht" geschrieben... hmm also wenn ich das Fahrgefühl auf meiner Buell XB12 beschreiben müsste, wären dies die beiden treffendsten Worte <rofl>

Ist aber natürlich Geschmackssache, ich rede hier keinem drein, wenn er am Stromer-Fahren mehr Freude hat - jedem das seine. Das einzige was ich an den meisten Stromer oder Hybrid-Fahrern nicht so mag, ist die Einstellung, welche meistens mit dem Kauf des E-Autos mit dazu erworben wird. So à la: Ich rette die Umwelt und ihr alle andern seit Deppen ;) Und solange man von Ländern wie Deutschland hört, dass die AKWs abgestellt wurden und als Ersatz alte Kohlekraftwerke wieder angeschmissen werden, kann ich solche Einstellungen und entsprechende Aussagen nicht einfach hinnehmen, ohne meine Meinung dazu zu nennen. Was mich nervt ist, dass man in den letzten 5-10 Jahren überall das Gefühl vermittelt bekommt, dass man als Autofahrer der Sündenbock für alle Klimaprobleme zu sein scheint und man nur am freien Personenverkehr ansetzen kann, um die Welt zu retten. Dies sehe ich ein wenig anders, immerhin hat schon ein gewaltiges Umdenken stattgefunden in den letzten 10 Jahren, weg von den dicken 4.2 Liter V8, welche in jedem Audi drin waren, werden nun immer kleinere Motoren verbaut, Downsizing wird selbst auf Sportwagen wie dem aktuellen M3 oder gar supersportwagen wie dem McLaren P1 oder dem Porsche 918 in Perfektion zelebriert - ja sogar die gute alte F1 darf nur noch mit Motörchen von der Grösse eines Smart rumheizen <what>

EK4_F1

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67

Mittwoch, 29. April 2015, 11:17

Von der Theorie, dass die Autofahrer am Klimawandel schuld seien, halte ich persönlich nicht sehr viel. Es gibt auch genug was dagegen spricht.
Ich finde es dennoch gut, dass sich in den letzten Jahren bezüglich der Effizienz der Fahrzeuge einiges getan hat.

Ich möchte aktuell auch nicht komplett auf Benziner / Diesel verzichten. Ich mache auch sehr gerne Ausfahrten mit dem GT-R weil es einfach Spass macht. <rocker>
Und was soll ich mit meinem Oldtimer anstellen, wenn es kein Benzin mehr gibt? <cry>

Trotzdem würde ich für den Alltag ein Elektroauto vorziehen. Was mich nämlich am meisten nervt, ist jeden Tag von 40 Min. Arbeitsweg 20 Min. stehend zu verbringen. Mich stört es einfach unnötig Sprit im Stillstand oder mit 100x Anfahren zu verschwenden.
Ein Elektroauto benötig im Stand kaum Energie und wenn ich 100x Anfahren muss, kann ich zumindest auch 100x beim "Bremsen" Energie zurück gewinnen. Ausserdem vergeude ich das "wertvolle" Benzin nicht mit solch langweiligen Fahrten. Viel lieber füttere ich den GT-R bei einer schönen Fahrt über unsere Pässe oder durch den Schwarzwald damit <hurray>

Gohst_oc

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68

Mittwoch, 29. April 2015, 11:56

Leute was diskutiert ihr hier über Solarzellen, Verpackung usw? Was hat das mit dem Tesla zu tun?

Der grosse Nachteil am Elektro-Auto ist immer noch, dass ich nicht einfach mal von A nach B fahren kann falls es sich um weite Strecken handelt. Nicht einfach hinters Lenkrad und losfahren.

Das war doch gerade der Vorteil am Auto? Freiheit und spontanität? Fahren bis die Tankanzeige sagt dass ich mal ne Tanke suchen sollte.
Damit ne Rundreise machen? Kein Problem. Mal eben mit der Famile in den Urlaub fahren (sagen wir mal 1000km je Strecke)? Kein Thema.

Mit dem Elektroauto ist das nur mit viel Geduld und Planung möglich.
Ich MUSS mir also die Zeit nehmen dies es nach dem aktuellen Stand der Technik braucht um den Akku zu laden. Will nicht jeder.
Dieser Nachteil wird immer bleiben wenn man keine massiven Fortschritte bei den Akkus mach (oder ein Schnelltausch-System entwickelt).

Ansonsten hat der Elektro-Antrieb ganz viele Vorteile, von der Effizienz und 0% CO2 Ausdtoss beim fahren.

INeedMoney

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69

Mittwoch, 29. April 2015, 12:11

Weisst Du überhaupt wie weit 1000 km sind?
Diese Strecke fährst Du nicht einfach so spontan und erst recht nicht mit Familie.
Also mit einem Zwischenstop à 20 - 30 min. bei einer Fahrt nach Paris könnte ich leben.
Und eine so lange Planung mit Zwischenstopps wird bestimmt auch nicht nötig sein. Das übernimmt bestimmt gleich das Navi von Tesla.
Die werden wohl kaum so blöd sein und die Supercharger nicht in ihr Navi integrieren.
Ich bin vom Konzept von Tesla überzeugt.

Gohst_oc

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70

Mittwoch, 29. April 2015, 12:35

20 - 30 Min?
Am Supercharger, an normalen Netz nein. Und das für 80% Ladung sprich weitere 320km.

Und ja, 1000km bin ich schon mehrfach gefahren (selber und als Passagier).
Sehr oft auch mit der ganzen Familie.

Es kommt auf den Anwendungsfall drauf an ob das Konzept des Tesla gut passt oder eben nicht.
Zieh mal mit dem Tesla nen Wohnwagen oder Anhänger, wie lange hält der Akku dann?
Das wäre wieder ein Szenario dass mit dem Elektro-Auto wohl noch nicht so einfach zu lösen wäre.

PS: ich bin schon als Kind sehr viel mit den Eltern weit in den Urlaub gefahren.
1000Km sind einmal von Bern nach Wien, Bern -> Kopenhagen, Bern -> Amsterdam (ok ist bisschen wengier), Bern -> Barcelona... usw.
Kann man auch mit dem Flieger machen (spart auch viele Stunden), aber was wenn man Campen möchte?

Übrigens rede ich das Konzept keinesfalls schlecht, ich betone nur einen Nachteil den jedes Akkubetriebene Fortbewegungsmittel hat.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Gohst_oc« (29. April 2015, 12:42)


muron

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Mittwoch, 29. April 2015, 13:01

Da spielt auch viel viel Psychologie mit rein, wie das Ghost herausstreicht. Beim Benziner KÖNNTE unbekümmert weg fahren, weit weg sogar und jederzeit. Der Durchschnittsmensch tut das schlicht nie. Aber er könnte, und das ist dem Kunden etwas wert! Tesla scheint mit seinem Konzept "Riesen-Akku und Superchargernetz" genau dieses Freiheitsbedürfnis immer noch zu bieten.

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Mittwoch, 29. April 2015, 13:44

Da spielt auch viel viel Psychologie mit rein, wie das Ghost herausstreicht. Beim Benziner KÖNNTE unbekümmert weg fahren, weit weg sogar und jederzeit. Der Durchschnittsmensch tut das schlicht nie. Aber er könnte, und das ist dem Kunden etwas wert! Tesla scheint mit seinem Konzept "Riesen-Akku und Superchargernetz" genau dieses Freiheitsbedürfnis immer noch zu bieten.


Ok das stimmt, also bei mir ists sicher auch noch der Faktor "KÖNNTE", der mich vom Kauf eines Elektromobils abhält. Aber gut, wenn ich ehrlich bin, dann KÖNNTE ich zu 98% meine täglichen Fahrbedürfnisse mit einem E-Mobil abdecken, dafür würde der Akku locker ausreichen. Aber der 335i röhrt einfach jedes Mal sooo geil im Kaltstart :D

Tee

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73

Donnerstag, 30. April 2015, 20:09

Naja aus Sicht der Produktion fallen für eine Kilowattstunde Batteriekapazität ungefähr 100KG CO2 an (sind glaube ich sogar mehr). Dein Tesla hat 85KWh, somit werden für die Produktion bereits 8.5 Tonnen CO2 freigesetzt.

Ja, die Dinger sind echt super für die Umwelt! Und da ist die Entsorgung und der Austausch der Batterien noch nicht eingerechnet. Ich sage nicht, dass Elektroautos schlecht sind, ich sage nur, dass sie nicht so umweltfreundlich sind, wie man glaubt.

Der Vater meines Chefs ist wirklich sowas von grün, das glaubt man nicht, plant Biogasanlagen und hat das als Dr. mal durchgerechnet, er kam zum Schluss, dass er sowas mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann und fährt jetzt weiter seinen Benziner.. Letztendlich sind halt einfach beide Welten ein übel, solange man die Batterieherstellung nicht deutlich verbessern kann.
Wele Sack hed mini super Signatur apasst?

muron

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74

Donnerstag, 30. April 2015, 22:10

Grobe Rechnung, aber passt ungefähr... Batterieherstellung bilanziert nach Frischknecht et al. 2012: i-MieV (2.7tCO2e) Smart ED (2.5tCO2e) Tesla Roadster (7.7tCO2e, bei 56kWh, aber älterer Technik) VW e-Golf (5.3tCO2e). Deine 8.5tCO2e stimmen also nicht schlecht, sind vielleicht gar etwas zu tief, wie du schon bemerkt hast. Nun ist aber die Frage, mit was du vergleichst! Angenommen der Tesla-Fahrer tankt vom Wasserrad/der Solarzelle Strom (d.h. effektiv 0g/km; die Thematik vom Strommarkt ziehen wir besser gar nicht erst auf). Verglichen mit dem europäischen Durchschnittsauto (140g/km) ist die Batterieherstellung nach 60'000km "amortisiert". Vergleiche ich den Tesla mit etwas in gleicher Klasse (zb. ein Panamera 4 oder so; ca. 200gCO2/km) läuft der Tesla schon ab 42'500km besser. Die Entsorgung in beiden Fällen nicht mitgerechnet. Bedenke, auch der Verbrennungsmotor wird nicht einfach ohne Energieinput zu Sekundärmetal. Vergleichst du den Tesla mit einem Golf TDI BlueMotion (ca. 85gCO2/km), dann braucht der Tesla schon 100000km abspulen, bis die Herstellung kompensiert ist. Gaanz anders sieht es aus, wenn kein Grünstrom getankt wird (wobei hier die Schweiz vergleichsweise "grün" abschneidet). Im übrigen veröffentlichen die Deutschen Hersteller (zumindest Daimler und VW) Umweltzertifikate oder Umweltprädikate (das sind extern geprüfte Ökobilanzen), in denen der Verbrenner oft dem E-Auto/Plug-in gegenübergestellt wird.
z.b. hier B-Klasse electric drive

tripleP

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75

Mittwoch, 6. Mai 2015, 21:58

Ola Holics! :)

Schön wird diskutiert, das ist dr Beginn eines jeweiligen Wandels ;)

Lasst der E Mobilität Zeit, das Potenzial ist riesig.

Das Model S zeigt jetzt schon Auto 2.0.

Ps, es geht nicht nur um grün und Umwelt, es geht um Eigenständigkeit und Technologie. Geht mal ein Model S probefahren, 3.3s im Insane Mode drücken ganz schön krass in den Sitz <rocker>

PS2: Im Juni bekomme ich das zweite Model S für meine Frau :-D
100% electric, 24kWp PV@home, 400kWp coming soon..

James

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76

Donnerstag, 7. Mai 2015, 07:32

Ola Holics! :)

Schön wird diskutiert, das ist dr Beginn eines jeweiligen Wandels ;)

Lasst der E Mobilität Zeit, das Potenzial ist riesig.

Das Model S zeigt jetzt schon Auto 2.0.

Ps, es geht nicht nur um grün und Umwelt, es geht um Eigenständigkeit und Technologie. Geht mal ein Model S probefahren, 3.3s im Insane Mode drücken ganz schön krass in den Sitz <rocker>

PS2: Im Juni bekomme ich das zweite Model S für meine Frau :-D



"Ich habe für meine Frau einen Satz Golfschläger bekommen."

"Guter Tausch!"

<ROFL>

Tee

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77

Freitag, 8. Mai 2015, 08:08

Dicke Bertha gegen dicke Bertha mit Familie? Naja... ;)
Wele Sack hed mini super Signatur apasst?

James82

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78

Mittwoch, 13. Mai 2015, 12:45

Das ist ja wie ein hhbb-Ehemaligentreff hier :thumbsup:

Gratuliere zum P85D Cyrill, was ein geiles Auto! Wir haben seit Dezember 2013 einen P85 in der Familie, mittlerweile knapp über 27'000km gelaufen und vollends zufrieden. Habe nach einem Jahr und gut 20'000km auch einmal eine Kostenrechnung erstellt (rein was den Verbrauch betrifft) - schon gewaltig! Kollege von mir erhält seinen anfangs Juni und freut sich auch schon tierisch. Unser zweiter kommt dann wohl mit dem Model III.

Flo

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79

Freitag, 15. Mai 2015, 08:35

ehemligen treff :) <hurray> <rocker> und meine frau bestellt den baby-van mit der topmotorisierung und will ein chip Tuning :) hahaha

edit: der lustigerweise ebenfalls bei einem member bestellt wurde der in diesen thread gehört :) (alterstechnisch :)
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EK4_F1

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80

Montag, 22. Juni 2015, 17:05

So, ich bin zwischenzeitlich auch noch zur Probefahrt des P85D mit 700PS gekommen. <hurray>

Aus dem Stand geht das Ding echt brutal vorwärts und auch sonst fährt er sich sehr schön.
Für den Alltag ist die Leistung sicher ausreichend. :D
Verarbeitung, Stauraum etc. sind echt gut und auch die Reichweite passt. Für Reisen gibts ja die Supercharger.
Was mich jedoch etwas enttäuscht hat, ist die Kopffreiheit auf den Rücksitzen. Aber sonst hat er mir echt gut gefallen.

Wer eine Alternative zu einem 5er, A6/A7, E Klasse oder dgl. sucht, ist mit dem Tesla sicher gut bedient. <good>
Hätte ich den GT-R nicht, wäre der P85D definitiv eine Option. Aber von dem möchte ich mich doch (noch) nicht trennen. Vlt gibts in 2-3 Jahren mal eine günstige Occasion :)

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