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Tee

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101

Montag, 20. Juli 2015, 16:54

Da hat sich wohl jemand nicht informiert und ist noch auf dem Stand von vor 10 Jahren. :rolleyes:


:thumbup:

Die einen wollen es einfach nicht wahrhaben, dass ein Elektroauto schon nach wenigen 1'000km, über die gesamte Lebensdauer gesehen, ökologisch sinnvoller ist.
Dies ist neben dem höheren Komfort mit ein Grund, weshalb ich mir ein solches bestellt habe <hurray>


So einen absoluten Schwachsinn hab ich ja noch nie gelesen...
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blackraven

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102

Montag, 20. Juli 2015, 19:18

Da hat sich wohl jemand nicht informiert und ist noch auf dem Stand von vor 10 Jahren. :rolleyes:


:thumbup:

Die einen wollen es einfach nicht wahrhaben, dass ein Elektroauto schon nach wenigen 1'000km, über die gesamte Lebensdauer gesehen, ökologisch sinnvoller ist.
Dies ist neben dem höheren Komfort mit ein Grund, weshalb ich mir ein solches bestellt habe <hurray>


So einen absoluten Schwachsinn hab ich ja noch nie gelesen...


+1 :rolleyes:

Silverlude

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103

Montag, 20. Juli 2015, 21:56

sehr amüsant das Ganze. Wie steht ihr Tesla Fahrer in dem Fall zum Atomausstieg? Und von wegen Braunkohle gibts in der Schweiz nicht. Nur weil wir hier keine Kohlekraftwerke haben, heisst das nicht, dass auch Energie aus Braunkohlekraftwerken in deinem Tesla landet ;) bzw. wenn du mal im Ausland "tankst" sowieso oder gibt es eine Garantie dass nur Ökostrom in dein Tesla gelangt?

tripleP

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Montag, 20. Juli 2015, 22:26

Tee und Pro2,

Dein Artikel in allen ehren..

Die Tesla Zelle, oder genauer gesagt die Panasonic Zelle ist die Zelle mit der höchsten Energiedichte auf dem Markt, doppelt(!) so hoch wie die des BMW i3.
Die Zellen sind ausgelegt für 3000 Zyklen bei einer Testkapazität von ca. 60-90%.Ein Zyklus entspricht in der Schweiz 400km.

Da ihr offensichtlich Probleme mit Mathematik habt, gell Pro2, so helf ich Dir: 400km x 3000 Zyklen = 1'200'000 km.. 1,2 Millionen km.

Dabei kommt es in der Tat drauf an, wie man einen Akku behandelt. 100% Ladungen nur selten machen, nur dann wenn effektiv eine lange Etappe ansteht und dann auch gleich losfahren, sobald das 'Balancing' läuft. Normalerweise wird bis 90% geladen.

Auf 0% ist weniger tragisch, da 0% eigentlich 10% sind, darunter ist gesperrt von der Elektronik.

Der 85kWh Akku hat also nicht 85kWh, sondern 76.8 kWh effektiv nutzbare Kapazität.

Letzten Freitag hat Tesla den neuen 90kWh Akku präsentiert mit neuer Zellchemie. Die Siliziumkathode wurde angepasst, mehr ist nicht bekannt.
Das Gewicht des Akkus bleicbt gleich, sprich die Energiedichte wurde erhöht. Tesla hat kommuniziert, dass nun alle 12 Monate die Energiedichte weitr erhöht wird, das gleich grosse/schwere Akkupack also immer um ~ 5 kWh erhöht wird.
Man munkelt, die neue Zellchemie wird Stück um Stück weiter verbssert (Siliziumkathode), das jetzt ist nur der Anfang.

Achtung, es handelt sich hierbei noch nicht um die schon lange angepriesene Lithium- Luft Kathode andererEntwickler, welche anscheind ein Potenzial haben sollte von bis zu 5x höherer Energiedichte.

Ein Supercharger wird eher selten gebraucht im Alltag. Es ist für Strecken gedacht, welche über 300km sind. Oder mal zum Spass, vor allem wenn das Auto neu ist :) Dabei ist der Supercharger, effektive Ladeleistung von ca. 118kW bei 0-30% Ladestand, ca. 80 kW bei ca. 50-80%, ca. 40kW bei 85-90%.
Der Supercharger ist für einen Tesla nicht schädlich. Da der Akku sehr gross ist 85kWh, ist dieBelastung höchstens 1.5C, kein hoher Wert! Da geht noch deutlich mehr.

Geladen wird zu Hause oder am Arbeitsplatz. Ich lade ca. jeden 2ten Tag am Arbeitsplatz um die 250km nach. Meine Frau zu Hause an einer CEE16 (11kW Dose).
Die Faulen, pro2, die laden eben nicht am Supercharger, weil da musst doch hinfahren und laden und ~ 30 Min. warten.
Ich habe den Superharger bisherr nur gebraucht, als ich einemal einen Kurztrip nach Monaco machte und einmal ins Wallis und einmal ins Legoland. Sonst nie, ich war zwar noch ein paar mal mehr, zum Plausch, ist ja gratis zu Lebzeit des Fahrzeuges.

Übrigens, es gibt noch so viel Potenzial mit der E-Mobilität, welche erst jetzt in die Gänge kommt. Geht mal einen Tesla fahren, dann wisst Ihr was ich meine. Beschöeunigung ab dem Moment wo ich das Spasspedal drücke, ohne die kleinste Verzögerung, mit vollem Druck ab 0, Voller Durchzug ohne Lastunterbrechung (wozu 8 Gamg DSG mit 100kg Gewicht?), Rekuperation, also Verzögerung über einen Generator, beim Tesla bis 60kW.

Wer die Zukunftstechnologie nicht erkennt, der sieht sie dann spätestens in 5-10 Jahren, wenn auch andere Marken mal nachziehen...

Sorry pro2, wollte Dich nicht anfahren. Ich hoffe, ich konnte einiges klarstellen?
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105

Montag, 20. Juli 2015, 22:47

sehr amüsant das Ganze. Wie steht ihr Tesla Fahrer in dem Fall zum Atomausstieg? Und von wegen Braunkohle gibts in der Schweiz nicht. Nur weil wir hier keine Kohlekraftwerke haben, heisst das nicht, dass auch Energie aus Braunkohlekraftwerken in deinem Tesla landet ;) bzw. wenn du mal im Ausland "tankst" sowieso oder gibt es eine Garantie dass nur Ökostrom in dein Tesla gelangt?


Guter Punkt.

Deutschland hat 2011 als Folge vom Atomausstieg und der Abschaltung einiger Kernkraftwerke natürlich Grundlastszrom Ersatz benötigt. Deshalb wurde vor allem Kohlestrom hochgefahren.
Parallel stieg die erneuerbare Energie in den letzten 3 Jahren stark an. Manche behaupten, dieser Zappelstrom bringe nichts. Ja es ist Zappelstrom, Das heisst Fotovoltaikstrom vor allem vom Frühling bis Herbst und das am Tag, Windstrom vor allem im Winter, dazu die noch fehlenden Stromtrassen in Deutschalnd.
Trotzdem wird viel Strom erzeugt welcher gut nutzbar ist, trotz teils noch fehlender Infrastruktur und Enegiemanagement( Last,anagement).

Jetzt gerade wurden 4 grosse Braunkohlekraftwerke dauerhaft abgeschaltet in Deutschland, eine folge des starken Anstiegs der EE.
Alle Jahre werden weitere Kohlekraftwerke abgeschaltet, das ist und war auch immer das Ziel.

Der Kohlestrom ist seit Anfang 2014 rückgängig. Der Atomstrom sowieso.

Richtig, durch den Strommix in der Schweiz, ist leider auch Atomstrom aus FR und Kohlestrom aus DE in unseren Leitungen. Dieser wird hauptsächlich in der Nacht importiert, um damit unser Wasser in die oberen Speicherseen zu pumpen...

Den Strommix kann man verbessern. Das arabische Öl, das putische Gas aber ganz sicher nicht, im Gegenteil, die immer aufwändigeren Fördermassnahmen machen es noch dreckiger. Aber hey (!), wir geben UNSER GELD an ander Nationen, obwohl wir selber produzieren können. Und das werden wir auch immer mehr in u serem Land, aber nicht mit Atomstrom und dergleichen. Es geht locker auch anders, vor allem da auch die EE grosse Technologische Schritte machen, alle Jahre 5% effizienter und 5% billiger, es geht immer weiter... nur weil unser Strom so billig ist, kommt die Remtabilität eben erst noch, resp sie ist schon da aber eben verdient man nicht viel, wenns kaum etwas kostet (der Strom). Öl schon, da geben wir doch alle ( sorry ich nicht mehr) sehr viel Geld aus , in andere Länder.

Ja, nächsten Frühling werde ich privat meine ersten Analagem an meinem EFH installieren, ca. 15-20 kWp. Mit Einmalvergütung und möglichst hoher Autarkiequote, anzustreben sind 70% zu Beginn. Amortisationszeit ist 20 Jahre. Immerhin, eigenständiger Strom, zwar ohne echte Rendite, aber auch ohne Verlust. Haltbarkeit ca. 30-35 Jahre. Wobei ich mir vorstellen kann, befeits in 15 Jahren auf neue Technologie umzustellen.
PS: Energierücklaufzeit ca. 2 Jahre bei meinem geplanten System. Also nach 2 Jahren ist die benötigte Herstellenergie zurückgewonnen, den Rest der Zeit ist es absolut sauberr Strom aus Schweizer Produktion . 8) PS: Fahrzeug meiner Frau soll ca. 10'000km von 20'000km im Jahr mit eigenem Fotovoltaikstrom seine km abspulen... Das ist wie wenn ich ein eigenen Ölbohrloch im Keller hättet, vielleicht habt ihr das ja ;)
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Tee

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Dienstag, 21. Juli 2015, 10:24

Vor 10 Jahren hat sich von dir noch jeder riesen Vorträge anhören müssen, Beschleunigung sei überbewertet, nur das Kurvenfahren macht Spass... Wie sich die Welt verändert. :)
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muron

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107

Dienstag, 21. Juli 2015, 10:38

Ich mach da mal ein Schnitt rein ;-) Geht ja sehr hoch zu und her - und ich komm vom friedlichen Gurtenfestival...

Wenn die Verarbeitung nicht gefällt im Tesla aber die Technik: Die Mercedes B-Klasse aus Stuttgart (inkl. Platz für die Family) beherbergt viel Technik aus dem Hause Tesla - bei deutscher Verarbeitungsqualität (man bedenke Daimler war an Tesla beteiligt). Ist halt ein Familienbomber, und sieht NICHT sonderlich futuristisch oder so aus wie der i3 aus München. *Werbung off* ;)
Von der Strom-B-Klasse gibt es auch eine TÜV-geprüfte Ökobilanz, in der von der Rohstoffgewinnung, über die Nutzung bis hin zur Entsorgung des Fahrzeuges alles aufgenommen wurde. Dabei wird einmal mit europäischenm Strommix gerechnet und einmal mit Strom aus Wasserkraft für die B-Klasse Electric Drive. Zum Vergleich wird auch der B180 (der meistverkaufte Verbrenner) hinzugezogen... Aus bilanztechnischer Sicht, mit der Annahme von 160'000km Lebensdauerlaufleistung, ist die Electric Drive Variante besser als der B180. Z.b. bezüglich der Zielgrösse CO2 resultiert eine Reduktion um 24% bei normalem EU-Strommix, oder Strom aus Wasserkraft um 64%. Beachtet immer, wer die Stromherstellung (inkl. allfälliger Kraftwerksbrennstoffgewinnung) verteufelt, der muss sich bewusst sein, dass auch Öl nicht einfach mehr so aus dem Boden sprudelt (wohl nur noch bei den Saudis).
Wer's wirklich interessiert, dem Empfehle ich die Lektüre . Oder einfach die Konsultation der m.E. anschaulichen Grafiken.

So und nun bin ich wieder raus. Wenn wer eine Frage zu den Bilanzen hat darf er gerne nachfragen, in der zuständigen Abteilung von Daimler verdiente ich nun fast ein Jahr meine Spätzle...

PEZZO

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108

Dienstag, 21. Juli 2015, 10:49

Grundsätzlich finde ich den Vormarsch wie Tesla und Co. sehr gut! Aber denke auch alle die an der OEL-Brust hangen, werden den Vortschritt sooo lange wie möglich unterdrücken wollen... Ich meine, man muss sich mal voraugen führen wieviel der Staat pro Liter Benzin nimmt.. sind rund 3/4 vom Preis, mit 1/3 vom Preis wird gefördert, raffinieriert und bis zu Tanke transportiert.... Wie sollen dan die dan die fehlende Einnahmen decken..? Mit nur Strassenabgaben und etc.. wird das wohl kaum alles finaziert werden können, denke jedes Land muss sich langsam gedanken machen wie man zum sauberen Strom kommt und das ist zwar bisschen spät aber immerhin kommt was in bewegung...Erneuerbare Energie und und find ich gut, aber irgendwann will jeder Selbsversorger sein, sofern er die möglichkeit hat... Mal schauen was die Zukunft bringt...

Tee

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109

Dienstag, 21. Juli 2015, 13:20

tripleP, Ladezyklen sind scheiss egal, man muss von Lebensdauer sprechen, weil die Lebensdauer letztendlich immer kürzer sein wird, als die Ladezyklen...

Kommen wir zum nächsten Problem: Würdest du einen 10 jährigen Tesla kaufen? Ich behaupte einfach, dass die Dinger nur neu gekauft werden, oder jünger als 3-4 Jahre. Danach rührt die Dinger keiner mehr an und somit ist es die totale Verschwendung.

Wenn ich also einen Occ Tesla kaufen will, der (sagen wir mal) 10 Jahre alt ist, habe ich Bange um die Batterien. Das Problem ist jedoch, dass neue Batterien ein vielfaches des Autos kosten werden... somit wird keinern einen Occ kaufen... Zumal die Batterien nach 10 Jahren eh keine Garantie mehr haben. Wieviel Jahre sinds eigentlich, 10 oder 8?

Tesla sagt ja auch, dass Batterien nicht auf Garantie gehen, wenn es wegen Abnützung (Gebrauch) ist. Also hat man eh keinen Anspruch auch neue, ausser die Kiste macht keinen Wank mehr^^
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PEZZO

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110

Dienstag, 21. Juli 2015, 13:39

Naja ich würde mich dafür interessieren, denke wie beim Handy gibts Ersatz seis vom Hersteller selber oder jemand anderes... ;) da hat es noch potenzial auch von anderen Hersteller die sich damit befassen wie z.B. Rimac... und eine 10jährige batterie durch eine modernere ersetzten, da wird noch weiteres potenzial schlummern... ;) Go for it!! Ist ja nicht anders in der Industrie, ABB bringt z.B. Gas oder Dampfturbine und eines Tages muss auch die revidiert werden, denk ihr da kommt immer ABB ware rein.. ;) auch die lassen fremd produzieren oder werden kopiert mit paar optimierungen kann der Patentschutz umgangen werden... und schon gehts weiter...

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111

Dienstag, 21. Juli 2015, 13:56

Warum sollte man einen 10 Jahre alten Tesla nicht kaufen?
Ob die Akkus noch gut sind, kannst Du an der Anzahl Ladezyklen und an der Reichweite bei vollem Akku im Boardcomputer ablesen.

Ich hätte da mehr Angst um alles andere als den Akku (Aufhängung, Karosserie, Elektronik...)

PS: Akkuladungen bis 80 oder 90% gelten bei Tesla iirc gar nicht als Ladezyklus und nach 3000 Ladezyklen ist der Akku nicht einfach defekt, sondern hat noch immer 80% Restkapazität.

PPS: Warum werden die Tesla Fahrer als Ökohipster abgestempelt? Wer sagt, dass Öko Heinis den Tesla kaufen?
Imho kaufen die den Renault Twizzy oder fahren dieses Frau Iseli Mobil.
Wo gibt es sonst 700PS und 900NM um das Geld? Dazu noch kosten von unter 5 CHF pro 100km
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Tee

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112

Dienstag, 21. Juli 2015, 14:00

Wie gesagt, eine Batterie geht auch hopps, wenn sie nicht verwendet wird. Somit kannst du nicht auf Ladezyklen gehen... Die Batterie kann nach 10 Jahren auch hopps sein, obwohl sie nur 100 mal geladen wurde.

Wann hat orca wieder Geburtstag? tripleP, das wird spannend. :-D
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113

Dienstag, 21. Juli 2015, 14:03

Wie gesagt, eine Batterie geht auch hopps, wenn sie nicht verwendet wird. Somit kannst du nicht auf Ladezyklen gehen... Die Batterie kann nach 10 Jahren auch hopps sein, obwohl sie nur 100 mal geladen wurde.


Darum siehst Du es ja auch an der Restreichweite oder kaufst Du auch ein 10 Jahre altes Auto mit Motorschaden?

Dass das Ding von Heute auf Morgen kaputt gehen kann, kann immer passieren, das hast Du aber bei allem anderen auch (Auto, Fernseher, Flugzeug, Gartenschaufel...)
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114

Dienstag, 21. Juli 2015, 20:46

Tee, wir werden in 7 Jahren sehen, was die ersten 10 jährigen Teslas noch taugen.
Wie auch immer, 10 jährige Fahrzeuge, selbst ' Deutsche Oberklassenfahrzeuge', sind praktisch wertlos.
Beim Tesla wird nach wie vor der Supercharger inklusive sein.

Und falls doch einer einen neuen Akku einsetzen möchte, kann das vielleicht günstig machen, muss ja nicht der neuste, resp. grösste Akku sein ( dann 150-200 kWh).

Tee, auf Grund welcher Faktenlage beziehst Du deine Aussage, dass die Tesla Akkus einfach so hopps gehen können?

Keine Sorge, ich stosse auch in einem Jahr wiedr mit Dir an <cheers>

@ Pezzo: Ja die Moneralölsteuer ist natürlich zur Zeit der Finanzierer für unsere Strassen. Aber nicht nur, da sie nur teils zweckgebunden verwendet wird. Es sind auch nicht 3/4 vom Treibstoffpreis welche als Steuern weitergeleitet werden. Aber an sollte das Thema eigentlich auseinanderhalten. Die Einnahmequelle verschiebt sich dann einfach.

Vielleicht haben in 50 Jahren die Akkus oder wie man es dann nennen wird, so viel Energiedichte, dass wir keine Strassen mehr brauchen werden 8)

Die B- Klasse taugt übrigens nichts. Kaum Reichweite und vor allem kein Schnellladekonzept.
Die Verarbeitung soll besser sein? Hm, unsere Sekretärin fährt eine neue B Klasse, ganz Ok, aber besser verarbeitet??
Daimler war an Tesla beteiligt, so wie ich es auch bin, mit Aktien. Die hatten nichts zu melden. Toyota hingegen hat beim Werksaufbau geholfen mit Know How ( schon Jahre her).

Jetzt kommt dann Model X, in Europa ab Anfang 2016. Ab Mitte 2016 wirds gite Zahlen geben, ganz sixher.

Übrigens, dieses Jahr wurden bis Ende Juni bereits 640 Model S verkauft!
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115

Mittwoch, 22. Juli 2015, 10:02

Ich mach da mal ein Schnitt rein ;-) Geht ja sehr hoch zu und her - und ich komm vom friedlichen Gurtenfestival...

Wenn die Verarbeitung nicht gefällt im Tesla aber die Technik: Die Mercedes B-Klasse aus Stuttgart (inkl. Platz für die Family) beherbergt viel Technik aus dem Hause Tesla - bei deutscher Verarbeitungsqualität (man bedenke Daimler war an Tesla beteiligt). Ist halt ein Familienbomber, und sieht NICHT sonderlich futuristisch oder so aus wie der i3 aus München. *Werbung off* ;)
Von der Strom-B-Klasse gibt es auch eine TÜV-geprüfte Ökobilanz, in der von der Rohstoffgewinnung, über die Nutzung bis hin zur Entsorgung des Fahrzeuges alles aufgenommen wurde. Dabei wird einmal mit europäischenm Strommix gerechnet und einmal mit Strom aus Wasserkraft für die B-Klasse Electric Drive. Zum Vergleich wird auch der B180 (der meistverkaufte Verbrenner) hinzugezogen... Aus bilanztechnischer Sicht, mit der Annahme von 160'000km Lebensdauerlaufleistung, ist die Electric Drive Variante besser als der B180. Z.b. bezüglich der Zielgrösse CO2 resultiert eine Reduktion um 24% bei normalem EU-Strommix, oder Strom aus Wasserkraft um 64%. Beachtet immer, wer die Stromherstellung (inkl. allfälliger Kraftwerksbrennstoffgewinnung) verteufelt, der muss sich bewusst sein, dass auch Öl nicht einfach mehr so aus dem Boden sprudelt (wohl nur noch bei den Saudis).
Wer's wirklich interessiert, dem Empfehle ich die Lektüre . Oder einfach die Konsultation der m.E. anschaulichen Grafiken.

So und nun bin ich wieder raus. Wenn wer eine Frage zu den Bilanzen hat darf er gerne nachfragen, in der zuständigen Abteilung von Daimler verdiente ich nun fast ein Jahr meine Spätzle...


Die Ökobilanz der B-Klasse kenne ich. <thumbsup>
Das Einzige was mich etwas stört, ist der Vergleich mit dem B180 der viel schwächer ist als der ED. Ein Vergleich mit einem gleich starken Model hätte wohl noch einen viel grösseren Unterschied ergeben. Hätte man dann noch reale Verbrauchswerte verwendet, wäre der Unterschied wohl doppelt so gross wie in diesem Vergleich. :!:

@ Tee: Ich denke diese Ökobilanz sollte meine vorherige Aussage bestätigen.

Ich würde allerdings auch sagen, dass die B-Klasse ED nur als 2. Wagen taugt. Dennoch ist es wohl viel sinnvoller, Kurzstrecken mit einem Elektroauto zurück zu legen wie mit einem Benziner / Diesel, wo man dann jeweils noch den Kaltstart mit wesentlich höherem Verbrauch wie im normalen Fahrbetrieb hat. -> Mein aktuelles Alltagsauto (BJ 2013) mit angegebenen 4.0 Liter genehmigt sich bei mir auf Kurzstrecke (8km Arbeitsweg), bei schonender Fahrweise, gut 8 Liter :wacko:

muron

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116

Mittwoch, 22. Juli 2015, 20:51

Der Vergleich mit dem B180 ist leider schlicht aus Kostengründen so gemacht worden. Daimler erstellt immer nur für die Basisvariante öffentliche Bilanzen die geprüft werden (hier wars der B180, der Meistverkaufte). Und die externe Prüfung der Bilanzen Kosten einiges - der TÜV lässt sich die Prüfung gut bezahlen. Aber berechtigt ist dein Einwand zweifelsohne. Naja, ob Zweitauto oder nicht hängt vom Nutzungsprofil ab... Es gibt einige dennen reichen ca. 150km. Aber ja - Supercharger war zu Entwicklungszeit noch Tesla vorbehalten.

Die Thematik Realverbrauch gegenüber NEFZ-Verbrauch besteht übrigens bei den Elektroautos genauso wie bei den Verbrennern... Gaaanz ganz grobe Handgelenksregel bei den Verbrennern ist ja +25%. Es gibt da auch eine umfangreiche Studie vom ICCT (hier die Kurzvabfassung vom Spiegel ). Wie stark die Elektroautos mehr kWh brauchen als zertifiziert ist wegen geringer Stichprobengrösse noch unklar. Fakt ist aber, dass Heizen, Klima, etc. alles ausserhalb der Erfassung liegt. Und im Winter heizt jeder im Elektro-Smart, der B-Klasse oder dem Tesla.

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117

Mittwoch, 22. Juli 2015, 21:45

Auch die Tesla liegen im Mittel 20% über NEFZ, ähnlich der Verbrenner.

Dein Fakt aber, dass Heizung, Klima, etc nicht erfasst werden stimmt für den Tesla mal gar nicht, und ehrlich gesagt glaube ich auch nicht für alle anderen E- Fahrzeuge. Dieser Verbrauch ist natürlich inlusive!

Der Prüfzyklus ist nicht wirklich Kundenfreundlich, er ist gegenüber der Realität zu einfach absolviert.

Ganz schlimm wirds bei Hybriden, da ist das Resultat dann pure Verarschung.
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118

Donnerstag, 23. Juli 2015, 11:11

Der Vergleich mit dem B180 ist leider schlicht aus Kostengründen so gemacht worden. Daimler erstellt immer nur für die Basisvariante öffentliche Bilanzen die geprüft werden (hier wars der B180, der Meistverkaufte). Und die externe Prüfung der Bilanzen Kosten einiges - der TÜV lässt sich die Prüfung gut bezahlen. Aber berechtigt ist dein Einwand zweifelsohne. Naja, ob Zweitauto oder nicht hängt vom Nutzungsprofil ab... Es gibt einige dennen reichen ca. 150km. Aber ja - Supercharger war zu Entwicklungszeit noch Tesla vorbehalten.

Die Thematik Realverbrauch gegenüber NEFZ-Verbrauch besteht übrigens bei den Elektroautos genauso wie bei den Verbrennern... Gaaanz ganz grobe Handgelenksregel bei den Verbrennern ist ja +25%. Es gibt da auch eine umfangreiche Studie vom ICCT (hier die Kurzvabfassung vom Spiegel ). Wie stark die Elektroautos mehr kWh brauchen als zertifiziert ist wegen geringer Stichprobengrösse noch unklar. Fakt ist aber, dass Heizen, Klima, etc. alles ausserhalb der Erfassung liegt. Und im Winter heizt jeder im Elektro-Smart, der B-Klasse oder dem Tesla.


Ich bin den B ED 4 Tage Probe gefahren. Ich konnte mit einer Ladung bis 200km zurück legen, was voll ok ist. Trotzdem wäre es für mich nur ein 2. Wagen.

Klar kann der Verbrauch auch beim Elektroauto deutlich höher liegen. Der Vorteil ist jedoch klar das Rekuperieren und dass im Stand der Motor nicht sinnlos weiter läuft. Ausserdem meinte ich mit dieser Aussage nur, dass ein Elektroauto im Vergleich noch viel sauberer ist, wenn ich bei beiden Fahrzeugen sagen wir mal mit dem 1.5-fachen Verbrauch rechne (was der Realität viel näher kommt wie NEFZ). Denn wenn ich hier beim Elektroauto mit Strom aus Wasserkraft oder von meiner Solaranlage rechne entsteht hier ja kein zusätzlicher CO2 Ausstross, beim Verbrenner hingegen schon ;)

NOS

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119

Montag, 2. November 2015, 11:30

http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/17032433

ZITAT :
«Der Tesla von [der Schweizer] Umweltministerin Doris Leuthard muss
rund 1 Million Kilometer fahren – ohne Reparatur und Instandsetzung –,
um den lebenszyklusweiten Input an Materialien, Energie und Wasser
für die Herstellung und den Betrieb zu egalisieren», resümierte auch Willy
Bieter, Nachhaltigkeitsforscher sowie Co-Direktor des Genfer Instituts
für Produktedauer-Forschung, unlängst in einem Beitrag für das Basler
Newsportal «Onlinereports». Die Herstellung der neuen Fahrzeuge verschlinge
so viele Ressourcen, dass die Umweltbelastung höher sei, als wenn man
mit 20 Jahren alten Autos herumführe.


So, jetzt können die Befürworter wieder loslegen!!! :evil:

Nimmt mich nur mal Wunder wie es sein kann das es so extrem unterschiedliche Bilanzen gibt. Man kann einfach fast keinem mehr glauben.

Ich denke die Wahrheit liegt schlussendlich irgewo in der Mitte.

Obwohl ich auch eher skeptisch gegenüber der ökobilanz der E-Autos stehe.

Mal schauen was die Tesla Fahrer meinen hier... <luke>

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »NOS« (2. November 2015, 11:35)


mka189

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120

Montag, 2. November 2015, 11:40

Das werden wir in zukunft sehen, wie sauber und nachhaltig die elektrokutschen sind. Optisch ist tesla auf dem richtigen weg.
Ich verstehe jedoch nicht,weshalb der benzinmotor in europa verteufelt und der diesel gefördert wird.heutige dieselmaschinen sind teuer und hochkomplex. Denke ein saugbenziner mit grösserem hubraum mit hybridantrieb wäre wartungsfreundlicher als mancher diesel. Weniger verbaute teile = weniger produzierte teile = "besser" für die umwelt. Ausserdem wird mehrheitlich mit benzin gefahren auf der welt, so würden auch die entwicklungs und herstellungskosten des diesels entfallen.theoretisch müssten dann die verkaufspreise sinken.

Hätte schon mal den reiz,den 700 ross tesla zu fahren. Nimmt mich schon wunder wie diese elektrokutschen funktionieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mka189« (2. November 2015, 11:42)


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