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R1DEorD1E

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1

Freitag, 22. Dezember 2017, 10:08

Fahrwerksfedern für den Honda Civic Type-R FK8

In diesem Thread soll ein Erfahrungsaustausch betreffend Fahrwerksfedern/Tieferlegungsfedern für den Honda Civic Type-R FK8 möglich sein.

Aktuell sind zwei Produkte in der Schweiz erhältlich mit CH-Gutachten:

H&R / 20mm Tieferlegung VA und HA / progressive Federn / ca. CHF 460.-
VA: 4.5 kgf/mm (44 N/mm)
HA: 5.1 kgf/mm (50 N/mm)

Eibach / 20mm Tieferlegung VA und HA / progressive Federn / ca. CHF 540.-
VA: 5.2 kgf/mm
HA: 4.9 kgf/mm

OEM Federrate:
VA: 4.7 kgf/mm
HA: 4.2 kgf/mm

In den USA werden fast ausschliesslich die Eibach Federn verbaut (Im Comfort-Modus verändert sich sehr wenig, im Sport und Race-Modus wird das Auto etwas härter und Body-Roll verringert sich nochmals spürbar gegenüber OEM).

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »R1DEorD1E« (22. Dezember 2017, 16:09)


Acidesign

HighSociety of HondaHolics

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2

Freitag, 22. Dezember 2017, 12:36

Ist zwar nicht FK8 spezifisch aber...

Ich hatte H&R Federn (mit originaldämpfern) im EJ9 - ziemlich hartes fahrverhalten. sehr sportliches Feeling und wenig bodyroll. Für den Alltag wär mir das heute zu hart. aber nach 10 Jahren waren die immernoch rostfrei :huh:

Ich habe im Mazda 6 Eibach Federn (mit originaldämpfern) aus dem Zubehörkatalog von Mazda und abgesehen von der kleinen Tieferlegung ists minimal straffer und etwas weniger bodyroll. für mich im Alltag perfekt...

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R1DEorD1E

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3

Freitag, 22. Dezember 2017, 15:36

Danke für deinen Input. Dies würde grundsätzlich im Widerspruch zu den Federraten beim FK8 stehen (hier schaut es so aus, als wären die EIbachs sportlicher als die H&R Federn).

Interessant ist vorallem, dass H&R die Federn für die VA weicher macht als OEM und somit das Fahrzeug dann eher zum übersteuern als untersteuern neigen dürfte.

Eibach scheint hier den Weg zu gehen, die Charakteristik des Fahrzeuges weniger zu verändern jedoch die Federn ca. 10% härter zu machen.

Aufgrund der Berichte aus dem US-Forum sowie den Federraten würde ich aktuell eher zu den Eibach Federn tendieren (plus dann evtl. mal noch einen Eibach Stabilisator für die HA).

ZE1

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4

Freitag, 22. Dezember 2017, 15:54

Auch wenn ich das Risiko eingehe, mit Tomaten beschmissen zu werden :), ich würde am Fahrwerk nun wirklich nichts mehr ändern. Das wurde von Honda schon ausgiebig getestet. Jede Änderung bringt mehr Nachteile als Vorteile. Das war früher einmal anders. Heute gilt das nicht mehr. Als Vorteil sehe ich nur die Tieferlegung. Die Tieferlegungsfedern sind auf der HA vor allem deshalb meist härter, weil sonst das Fahrzeug vollbeladen auf Block gehen würde.

H&R VA weicher, HA härter? Wenn das mal gut geht. Lineare oder progressive Federn? Sie sind sicher auch so viele Runden auf der Nordschleife gefahren wie Honda.

R1DEorD1E

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5

Freitag, 22. Dezember 2017, 16:02

Berechtigter Input ZE1. Schlussendlich werden es Erfahrungsberichte respektive Tests belegen ob der FK8 mit anderen Federn noch schnell unterwegs sein kann als mit dem OEM Setup.

Ich möchte natürlich auf keinen Fall auf Kosten der Performance eine etwas bessere Optik (durch die -20mm) erzielen. Wenn sich durch die Federn aber die Performance nochmals etwas leicht steigern lässt, dann sage ich gerne "Ja".

Ja H&R hat ihre Federn vorne etwas weicher gemacht und hinten wesentlich härter als OEM. Die Federn müssten progressive sein.

Acidesign

HighSociety of HondaHolics

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6

Mittwoch, 3. Januar 2018, 09:18

Honda stellt ab Werk das Fahrverhalten vorallem so ein das es "Allen" passt. also vom rasenden Teenie, bis zur sportlichen Mutti und zum Langstreckenfahrer soll das Auto jedem gefallen und entsprechend so wurde es auch abgestimmt.

Wenn man es etwas Sportlicher als für den durchschnitsfahrer, oder gar für reine Renneinsätze abstimmen möchte, kann man meistens schon noch etwas rausholen.

Bei mir ist das Fahrverhalten (und die Optik) subjektiv schon verbessert worden nachdem ich die Eibach jetzt im Alltagswagen drinn habe.
Natürlich hab ich damit nie 1:1 Rennstreckenvergleiche mit Rundenzeiten oder so gemacht, aber das Popometer sagt es ist sportlicher und fühlt sich sicherer mit weniger Schwanken :D

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R1DEorD1E

MemberDeluxe

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7

Mittwoch, 3. Januar 2018, 14:22

Der Popometer ist sicher ein guter Indikator aber Zahlen schwarz auf weiss würden mir mehr gefallen ;)

Ich werde am Fahrwerk sicherlich anfänglich mal nichts machen und die Sache noch etwas beobachten und weitere Erfahrungsberichte abwarten. Zumal finde ich auch, dass der FK8 von der OEM Fahrwerkshöhe ziemlich gut gelungen ist und er nur minim "zu hoch" aussieht...

Noquest

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8

Donnerstag, 4. Januar 2018, 08:50

Guete Tag

Der Unterschied wenn es denn einen gibt im Fahrverhalten kommt hier nicht durch die minimst anderen Federraten zustande. Sondern wenn dann durch eine stärkere Proggressivität (ob von den Federn oder den Dämpfern die nun einen anderen Nullpunkt haben), da halt einfach 20mm fehlen.

Die Verstellung die der Fahrer spürt kommt durch eine Verstellung der Dämpfung zustande, gerade in den „härteren“ Programmen ist das FW auf gut Deutsch überdämpft die Federn tragen da kaum mehr was bei, da an sich sehr weich.
Nur bringt eine starke Dämpfung um weiche Federn zu kaschieren vorallem eines: weniger mechanischen Grip.

Die Physik lässt sich nicht überlisten, oder: Es gibt nie den ‚Füfer und das Weggli‘.

Bis da etwas wirklich passendes auf den Markt ist, sprich nahezu gleich lange/hohe Federn wie original mit sportlicheren Federraten auf den Originaldämpfern (dann ist in Bezug auf die Federn einfach ein anderes Dämpfungsprogramm das passendste). Oder aber ein komplettes Fahrwerk würde ich hier gar nichts ändern.

Gruess Dani

PS:
Für den wirklichen Sport- bzw. Renneinsatz werden die Federn nicht um 10-20% härter sein sondern um Faktoren also 2-3 mal vermutlich.
Steh nicht still ... vorwärts ist überall!

orca

HondaHolics-Team

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9

Donnerstag, 4. Januar 2018, 10:24

Tieferlegung nur mit Federn war aus Sicht der Performance jahrelang verpönt und nun soll das plötzlich wieder gut sein, nur weil der neue Civic Type R ein adaptives Fahrwerk hat? <amkopfkratz>

Fakt ist, dass Feder und Dämpfer eine Einheit bilden, die von den Ingenieuren auf ein optimales Zusammenspiel abgestimmt wurden. Bei einem adaptiven Fahrwerk kommt hinzu, dass auch die Kennlinien der verschiedenen Programme auf die Feder abgestimmt sind. Wechselt man nun einfach die Feder, stimmt der Dämpfer und auch die Programme nicht mehr überein. Im Idealfall ändert sich gar nichts, zu erwarten ist aber wohl eher eine Verschlechterung, das Comfort-Programm ist nicht mehr ganz so komfortabel und die Sport-Einstellung geht eher Richtung R (die ja bekanntermassen kaum brauchbar ist).

Ich lese und höre oft, dass diese Feder oder jenes Fahrwerk gut ist, man habe keine Probleme, das Fahrverhalten sei gut, alles funktioniere etc.. Wenn man dann genauer nachfragt stellt man fest, dass der Wagen zu 70% auf der Autobahn, zu 10% auf gut ausgebauten Landstrassen und zu 20% in geschlossenen Ortschaften bewegt wird - die Rückschlüsse die dabei gezogen werden sagen nichts über die Performance aus, denn in dem Einsatzbereich funktionieren auch halbgare Lösungen. Das bedeutet einerseits, dass es eigentlich keine Rolle spielt, ob man Eibach oder H&R verbaut: Optisch erzielen beide die gleiche Wirkung (und wenn wir ehrlich sind ist das ja das Hauptargument) und auf der Autobahn oder Innerorts merkt man kaum etwas davon, ausser dass der Wagen etwas straffer wird.

Im Hinblick auf die Performance zeigt sich der Unterschied erst, wenn man sich dem Grenzbereich nähert. Wie reagiert der Civic bei schnell gefahrenen Kurven? Was passiert bei Lastwechseln in einer engen Links-Rechts-Kombination? Wie souverän bügelt das Fahrwerk eine heftigen Bodenwelle in einer schnell gefahrenen Serpentine aus? Auch ohne dass ich mit dem FK8 mit den genannten Federn über einen Pass gefahren bin, kann ich schon erahnen, dass das originale Setup da wohl besser funktionieren wird. Will man die Performance verbessern, dann bleibt nur der Griff zu einem Komplettfahrwerk und damit der Abschied von den verschiedenen Fahrwerksprogrammen, denn ich bezweifle, dass z.B. KW für den FK8 eine DDC-Variante mit adaptiven Dämpfern bringen wird, da müssen wir wohl einfach mit einem KW3 zufrieden sein.
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